446. E., München
Eintrag vom 02.11.2009
Ja sowas.
Trotz der unklaren Diagnose (siehe 2 weiter unten) - Dehnung durchgeführt,
nach zwei Tagen völlig schmerzlos; und das nach mehreren Wochen Schmerzen
und diversen anderen Versuchen. Faszinierend. Tausend Dank!
28.08.09, 12.15h Lieber E. Vielen Dank für das positive
Feedback. Jetzt einfach weiter dranbleiben und Erfolg damit absichern. Freut
mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst.
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Golfarm,
Hüftschmerzen oder Fersensporn melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
Logbuch E., München
Eintrag vom 30.11.2009
33 Jahre. Vor kurzem
wieder mit Badminton angefangen, ansonsten gut sportlich (regelmäßg
Krafttraining u.a.). Ich bin nicht sicher ob es überhaupt ein
Tennis/Golferellenbogen ist. Die beiden Tests von hier (Mittelfinger hochziehen
bzw. Ringfinger runterdrücken) lösen den Schmerz nicht aus (von der
Lokalisierung am Ellenbogen her würde es aber passen). Wenn ich den
gesamten Arm (v.a. Oberarm) isometrisch anspanne, schmerzt es. Der Schmerz ist
ursprünglich und auch wiederholt ausgelöst durch komplettes Strecken
des Arms bei Rückhandschlägen. Ich kann ihn auch durch komplettes
Anwinkeln (und noch mit den Muskeln etwas "nachdrücken") gut
auslösen. Könnte das trotzdem ein T-E sein, oder kann man das bei den
Symptomen nahezu ausschliessen?
386. Jutta, Düsseldorf <misscoffee
arcor.de>
Eintrag vom
Donnerstag, 29. Januar 2009, 14.10 Uhr
Hallo lieber Thomas, ich bin 52
Jahr und sehr froh, dass ich Deine Seite gefunden habe. Ich habe seit ca. 3
Monaten einen Tennisarm und über 1 Monat Deine Empfehlungen mit den
Dehnübungen gemacht und gute Erfolge erzielt. Ich habe weiter
Badminton gespielt und durch die Dehnübungen ging es sehr gut. Kann es
sein, dass ich nun zu viel gedehnt habe, da mein Tennisarm wieder Beschwerden
macht? Kann oder muss ich dennoch weiter dehnen, auch wenn es mal zu viel
gewesen sein sollte? Für eine Antwort wäre ich Dir sehr, sehr
dankbar. Beste Grüße!
29.01.09, 16.33h Liebe
Jutta. Zuviel Badminton gespielt oder zu zuviel gedehnt? Wenn Du zuviel
gespielt hast ist Dehnen besonders wichtig. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Wenn Du einen
Rückfall hast wegen zuviel Dehnen (zuviel oder zu starkes Zerren und
Reissen beim Dehnen) musst du mit Dehnen nur 1-2 Tage pausieren und danach wenn
auf altem Schmerzstand wieder mit Dehnen anfangen. Nicht zerren, lieber Dehnung
länger halten, das hilft besser und schneller. Vielen Dank für das
positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die
Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein
Tennisarm, Golfarm oder Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
370. Susanne Petermann <petermann
story-online.de>
Eintrag vom Montag, 8.
Dezember 2008, 14.33 Uhr
Lieber Thomas, schon seit einigen Monaten
wollte ich mir hier mal bei Dir bedanken. Aber wie es denn so ist - kaum ist
man geheilt, vergisst man den vorher stets präsenten Schmerz und damit
auch den, der einen davon befreit hat. Ich habe eine recht lange
Krankengeschichte hinter mir und stieß auf Deine Seite als mir ein Arzt
die Stoßwellentherapie anriet. Gott sei Dank, habe ich auf Dich
gehört, mich nicht "stoßwellen" lassen und statt dessen Deine
Dehnübungen gemacht. Seitdem geht es mir wieder gut. Ich sitze am
Computer, spiele sogar schon wieder Badminton. Gedehnt wird jeden Tag, mal
am Computer, mal beim Hundegassi. Und die Stangen habe ich im Büro und
daheim angebracht. Also noch einmal: Danke für deine Seite und die tollen
Tipps. Liebe Grüße, Susanne
10.12.08, 11.33h
Liebe Susanne. Dein Rücken und die Körperhaltung werden Dir die
Stange verdanken! Ja wenn der Leidensdruck nachlässt denkt man weniger
dran, das ist normal. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich
sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte
sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder
Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Viele Grüsse von
Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch finanziell, die Krise
fängt leider erst an: Meine persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
325. Oliver La*nge <lehrerla*nge
t-online.de>
Email vom 30.06.08, 11.09
Uhr
Lieber Thomas, ich hatte seit ca. vier Wochen Beschwerden im
Ellbogen, bis meine Schwiegermutter meinte, dass sei sicher ein Tennisarm. Habe
mich über diese Laiendiagnose zwar geärgert, aber dann doch gegoogelt
und bin auf Deine Seite gestoßen. Nach drei Tagen Dehnen war ich heute
wieder beim Badmintontraining und konnte spielen. Noch nicht wie vorher,
aber fast. Ich mache das "volle Programm" mit Dehnen, Hängen und
Liegestütz - und bin begeistert. Den Arzttermin, den ich endlich
für den nächsten Montag bekommen hatte, werde ich wohl absagen
müssen :-) Gott segne Dich! Oliver
01.07.08, 07.36h
Lieber Oliver. Schön eine solche Schwiegermutter zu haben. Laien: Die
Titanic wurde von Profis erbaut, die nicht viel kleinere Arche Noah von einem
Amateur. Die Liegestütz kannst Du am ehesten reduzieren. Vielen Dank
für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es
weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6
Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
milo, malaysia <milo_lo@yahoo.mail>
Eintrag vom
Freitag, 15. September 2006, 05.16 Uhr:
i have been in pain for a month.
and in pain while sleeping. luckily i know of this article from a badminton
forum. already on the 3rd day, i an feel the pain gone and straighten my arm
which i could not do without pain previously. good thing should be
spreaded, i will pass on this article to all my playing buddies. many thanks to
contributor of this article and this website.
15.09.06,
07.51h Dear Milo. Happy to have helped you. Perfect how it went with your
recovery. Keep on stretching whenever necessary especially before, in the
middle and after cramping activities (like badminton etc.). Yes please tell it
to your friends. Lot of people get the same between 30-40 years old even when
not playing sports, its just an age-thing. Stay well and God bless you and your
whole family. Greetings from Thomas - Switzerland
Uwe Nobis, Blieskastel <uwe.nobis@gmx.de>
Eintrag vom
Sonntag, 4. Juni 2006, 22.58 Uhr:
Hallo, habe vor ca. 3 Monaten
plötzlich einen stechenden Schmerz beim Badminton spielen gespürt.
Konnte dann Tassen und Gläser nur unter Schwächeerscheinungen heben.
Spritzen mit Traumeel halfen nichts, Kältetherapie mit kaltem
Stickstoffgas auch nichts. Habe die Behandlung abgebrochen und Geld gespart.
Umschläge mit Johanniskrautöl halfen auch nicht. Habe allerdings
keine starken Schmerzen. Kann aber leider auch kein Badminton mehr spielen.
Nach dürchführen der Dehnübungen konnte ich kurze Zeit darauf
schon wieder einen Stuhl mit dem Arm heben und auch beim Mittelfingertest
verspürte ich kein Ziehen mehr. Werde bestimmt bald wieder Badminton
spielen können und dann voher Dehnübungen machen und natürlich
auch die ganze Woche über. Vielen Dank für diesen heißen
Tipp
29.05.06, 08.02h Lieber Uwe. Freut mich zu helfen.
Jetzt aber dranbleiben und bald spielst Du wieder wie früher! Du musst
überhaupt nicht schonen, bis es weg ist einfach ignorieren (und Dehnen!).
Weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen wünscht Dir
Thomas
Sylvia, Heidelberg <syfo@gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 17.
Februar 2006, 14.51 Uhr:
Ich bin 42 Jahre, weiblich. Ich habe letztes
Jahr begonnen Golf zu spielen und dazu spiele ich schon seit mehreren
Jahren Badminton im Verein. Letztes Jahr Anfang im Oktober haben die
Schmerzen begonnen. Ich habe trotz Schmerzen weiter Badminton gespielt bis
Anfang November. Da habe ich an einem Spieltag so starke Schmerzen bekommen mit
dem Ergebnis, dass ich mich nach dem Duschen nicht mal mehr alleine anziehen
konnte. Mein Arzt hat mir dann Krankengymnastik (Querfriktion) verschrieben.
Ich hatte insgesamt 12 Termine, aber es wurde nicht besser - zumal die
Behandlung auch sehr schmerzhaft war. Ich hatte mich fast schon mit dem
Gedanken abgefunden vielleicht nie mehr spielen zu können. Ich bin dann
aus Zufall auf diese Internetseite gestossen und habe sofort mit den
Dehnungsübungen begonnen. Nach 1 Woche hatte ich schon erhebliche
Fortschritte und nach einer weiteren Woche hatte ich keine Probleme mehr.
Ich bin sogar diese Woche nach 3,5 Monaten wieder im Training gewesen (war
schon sehr vorsichtig, da ich zuvor schon 2 Versuche unternommen
hatte-erfolglos) und kann wieder komplett schmerzfrei spielen. Ich bin
darüber sehr froh, aber ich werde diese Übungen weiterhin zur
Vorbeugung durchführen. Viele Grüße Sylvia
16.02.06, 17.51h Liebe Sylvia. Freut mich sehr wie's bei Dir
ablief und das ich helfen konnte. Keine Angst vor dem Training, nur weiter so.
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten
besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese
Aktivitäten entgegenzuwirken. Viele Grüsse, weiterhin gute Gesundheit
und Gottes Segen für Dich und Deine ganze Familie, von Thomas
Andrea Alefs, Hünxe <hans@hans-alefs.de>
Eintrag vom
Samstag, 19. April 2003, 15.53 Uhr:
Hallo, ich bin 44 Jahre alt, im
Spätsommer 2001 hat das Problem nach 30-minütigem intesiven
Badmington-Spielen (hatte ich min 15 Jahre nicht mehr getan) angefangen. In
11/01 diagnostizierte meine Hausärztin "Tennisarm". Ihr Therapievorschlag:
1. 1 Wo. lang tägl. Voltaren-Umschläge, 2. wenn keine Besserung dann
Kortisonspritze, 3. falls wieder keine Besserung 2 Wo. Gips, 4. letzte
Möglichkeit OP. Den ersten Vorschlag habe ich durchgeführt und
währenddessen den Arm nicht belastet.... kaum Besserung. Dann habe ich mir
selbst EPITRAIN (meine Ärztin wollte ihn mir nicht verschreiben,
ließ ihr Budget nicht zu) gekauft und mehrere Wochen getragen, den Arm
dabei aber normal belastet. Dann löste sich mein Problem unmerklich auf.
Habe aber jetzt woanders im Netz gelesen, dass EPITRAIN als Vorbeugung
eingesetzt werden sollte, nicht als Therapie. Trotzdem ich fühlte mich
"geheilt" 1 Jahr hatte ich jetzt Ruhe, habe anfangs aber immer bei Belastung
des Arms den EPITRAIN getragen,hinterher leider vergessen, da ich ja keine
Schmerzen mehr hatte. Inzwischen sind die Schmerzen wieder so stark (nach 40 kg
Aquarium-Kies auswaschen, dass ich kaum noch eine Tasse heben kann. Mein Arm
ist weder geschwollen noch warm oder heiß, wie bei einer Entzündung.
Bin durch Google unter "Tennisarm" auf Ihre Seite gestoßen. Die
Diagnose-Methode (Arm flach auf den Tisch, Mittelfinger festhalten und dann
versuchen, diesen zu heben) greift bei mir nicht. Ich habe diesen stechenden
Schmerz nicht, allerdings sprechen alle anderen Symptome dafür. Soll ich
trotzdem diese Dehnübungen machen?? Schaden kann es ja eigentlich nicht,
es sei denn, es ist eine andere Erkrankung, welche diese Übungen
ausschließt. Ich habe mir mehrere Seiten im Netz zu diesem Thema
angeschaut. Nur Sie und noch jemand anders sprechen davon, dass der Tennisarm
nicht auf eine Entzündung beruht. Liegen denn alle anderen
einschließl. meiner Hausärztin falsch?? Ich bin ein bißchen
ratlos, würde es aber gerne mit Ihrer Methode probieren. Danke schon
einmal für ein Rückmeldung und herzliche Grüße Andrea
Alefs, Hünxe
19.04.03, 16.45h Liebe Andrea. Aerzte
sind keine Götter in weiss. Sie kochen auch mit Wasser, manchmal auch mit
kaltem. Die Arche wurde auch von Amateuren erbaut und die Titanic von Profis.
Genug gelästert. Ev. hast Du einen Golferarm (Innenseite), mach hier den
Diagnose-Test. Es ist
richtig, so oder so Dehnübungen können nicht schaden. Wenn die
Dehnung jedoch nicht stark zieht, bis leicht schmerzt, wird's wohl kaum 'was
bringen, dann liegt Dein Problem wirklich woanders. Probieren würde ich es
sowieso. Setze mal alle anderen Therapien und Behandlungen während dem
Dehnen für 2 Woche ab, damit Du schnell siehst ob's was bring und was
wirklich half. (Wenn man mischt, ist man weniger sicher und auch weniger
montiviert mit dem Dehnen weiter zu machen. Nichts aufgeben wegen den
Schmerzen! Alles normal weitermachen, es wird nicht schilmmer dadurch! Einfach
vor, während und nach solchen Belastungen und Tätigkeiten die
Verkrampfen gut und etwas ausgedehnter Dehnen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und alles Gute. Beste Grüsse von
Thomas (Lies die Homepage, es loht sich und gibt Dir
Sicherheit.)
Andrea Email 19.04.03, 19.33h. Lieber Thomas, danke
für deine wirklich schnelle Antwort. Ich glaube, ich habe den Diagnosetest
falsch durchgeführt. Ich habe meinen Arm und Hand zwar flach auf den Tisch
gelegt, aber im rechten WInkel. Dabei hatte ich keine Schmerzen. Jetzt habe ich
den Test wiederholt, aber den Arm dabei gerade gestreckt. Hierbei habe ich beim
Anheben des Mittelfingers einen stark ziehenden Schmerz. Ich werde auf jeden
Fall die nächsten 14 Tage deine vorgeschlagene Therapie (Dehnübungen)
durchführen und alles andere "weglassen" und mich dann mal melden. Vielen
Dank! Herzl. Grüße Andrea Alefs
22.04.03
10.18h. Also voll Tennisarm. Danke für Mittelung. Habe meine Diagnose
entsprechend angepasst. Liebe Grüsse von Thomas und Gute Besserung. Melde
Dich in ca. 3 Wochen wieder bitte.
Andrea Alefs,
Hünxe-Bruckhausen <hans@hans-alefs.de>
Eintrag vom
Donnerstag, 26. Juni 2003, 20.16 Uhr:
Hallo Thomas, auch ich möchte
mich ganz herzlich bedanken. Habe die beschriebenen Übungen für bzw.
gegen Tennisarm ca. 3 Wochen regelmäßig durchgeführt, Salben
und so'n Zeug habe ich weggelassen. Schon nach wenigen Tagen gabs eine
extreme Besserung. Jetzt nach 2 Monaten [vorher starke Schmerzen] habe ich kaum
noch Beschwerden und mache die Übungen nur bei Bedarf. Also vor und
nach größeren Belastungen des betroffenen Armes, und gelegentlich
zwischen durch wenn ich daran denke. Noch eine Anmerkung: Dass du diesen
"Service" aus einem christl. Hintergrund heraus machst finde ich bemerkenswert.
Mit deiner Aussage hast du mich wieder dazu geführt über "Christ sein
oder nicht" nachzudenken. Das Thema habe ich eigentlich schon lange aus meinem
Kopf gestrichen. Ganz herzliche Grüße, Andrea
27.06.03, 08.15h. Liebe Andrea. Deine Message hat mich sehr
gefreut, sehr mutig von Dir. Die Motivation, also das Wieso, ist ja bei allem
was wir so um uns herum beobachten schlussendlich das Wesentliche. Mach jetzt
einfach einen Schritt nach vorn, er wird nicht ins Leere führen. Du machst
es richtig, einfach zwischendurch 'mal wieder dehnen. Ich wünsche Dir
weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen. Liebe Grüsse von
Thomas
Henk <hjmak@quicknet.nl>
Eintrag vom
Sonntag, 4. Maerz 2007, 17.05 Uhr:
Ik heb enkele jaren geleden een
tennisarm gehad door badmintonnen en na een zeer lange periode van
fysiotherapie en braces en smeerseltjes en stoppen met de sport ben ik er na
een lange tijd vanaf gekomen. Sinds anderhalf jaar doe ik aan vlakwaterkajakken
en ik kreeg na veloppvan tijd de zelfde klachten alleen op een andere plek. Na
informatie op intrenet te hebben ingewonnen bleek het om een golfarm te gaan.
Met de oefeningen op deze site was ik na twee weken al bijna pijnvrij en nu
na anderhalve maand is het geheel over. Bedankt voor de tip, ik heb het al
aan verschillende mensen doorgegeven!
Henk
05.03.07, 13.10h Dear Henk. Sorry I only speak
english/deutsch/espanol, no dutch but I tried to get your points. It sounds
like you had a tennisarm due to Badminton and Physio and braces and
painkillers. Now you have a golfarm of kayaking and biking on the other arm.
You did my exercise for 2 weeks and it was much better and after 1,5 month all
is fine. You thank for it an did give the advice of the stretching to others
also. I hope this was it about? Thank you for your positive feedback, I'm glad
I could be of help. Yes continue to give the same advice to whoever you see
sufering of it (you see them from far with the braces etc.). God bless you and
your whole family and good health in the future too! Thomas
Sylvia, Coburg <sylvia.sauer1
web.de>
Eintrag vom Dienstag, 3.
Februar 2009, 20.38 Uhr
Hallo, ich bin 43 Jahre alt und spiele schon
seit über 12 Jahren Badminton. Ich habe seit einem halben Jahr Schmerzen
im Ellbogengelenk. Da die Schmerzen nicht vergingen, habe einen Orthopäden
aufgesucht. Er diagnostizierte einen Tennisarm. Sämtliche Behandlungen wie
z.B. Cortisonspritzen, Massagen, Eingipsen usw. haben keine Wirkung gezeigt. Da
meine Schmerzen von Anfang an nicht nur den Ellbogen betrafen, sondern auch den
Oberarm und die Schulter, wurde jetzt noch ein Impingement-Syndrom
diagnostiziert. Jetzt bekomme ich noch Krankengymnastik. Dort wurde
festgestellt, dass es sich um die lange Bizepssehne handelt und eine
Entzündung darin steckt. Nun meine Frage: Kann ich trotzdem ihre
Dehnübungen anwenden?
04.02.09, 08.37h Liebe Sylvia.
Ich glaube Tennisarm ist richtig und das Syndrom eine typische, von mir
häufig festgestellte Fehldiagnose.
Lies mal nach bei
Syndromen Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da
dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener
Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es
ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den
behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Notizen von
Badminton-Kollegen und
Lies mal ein
paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Lange Bizeptssehne etc. ev. ja auch
nur ein Schuss ins Dunkel und blabla? Etwas was Aerzte wirklich gut können
ist Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und
Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung
(Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so
oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus
Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen"
die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-
oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden
. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht
von den Händen mit den Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug
langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt
mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder
etwas reduzierter Anfangen damit. Am Anfang ist es jedoch normal, dass man
durch den Schmerz hindurch muss und es nicht ohne abgeht. Nicht weit über
den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung lieber länger halten, es
nützt auch so. Also je nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst
Du jetzt oder später das
Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Hängen am Anfang reduziert und nur langsam über
Wochen steigern. Reduziert heist mit unten aufstehen und etwas
Körpergewicht mit den Füssen abfangen. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Mach kein Kortison mehr, gibt Dauerschäden und nützt
nichts: Lies mal
zu Kortison spritzen. Eingipsen hast Du auch festgestellt ist
kontraproduktiv, deshalb ist es ja eher eine Verkrampfung, denn eine
Entzündung wäre mit Schonen besser geworden. Bei Dir hat es durch
diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der
Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom
Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch
könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig
Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe
geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es
die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine
Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine
persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
Heinz Stü*nzi, Hombrechtikon <stuen*zi
gmx.net>
Email vom 14.05.08,
08.05h
Hallo Thomas, ich bin richtig froh, deine Homepage gefunden zu
haben. Ich bin 48 und spiele intensiv Badminton. Zudem sitze ich täglich
fast 8 Stunden am Computer. JA und es kam wie bei den meissten. Zuerst ein
leichtes ziehen, dass dan aber nach dem spielen, beziehungsweise nach dem
arbeiten immer stärker wurde. Der ganze Arm schmerzt zeitweise. Ich
vermute dass es sich dabei um Ausstrahlung handelt. Die Diagnose spricht nicht
klar an, da eben der ganze arm schmerzt. Eindeutig ist aber, dass ruhigstellen
des Arms nichts bringt, im Gegenteil. Voltaren, Perskindol und Schmerzpflaster
helfen nur ganz kurzfristig. So dass ich einschlafen kann. Jetzt bin ich aber
sehr zuversichtlich, dass mir deine Dehungsübungen helfen. Habe eben erst
angefangen und festgestellt, dass die Symtome jetzt nach dem schlafen
stärker sind. Ich habe das Gefühl, fast dauernd die Dehnung aufrecht
zuerhalten, damit die Schmerzen nicht wieder kehren. Ist das normal? Mir stellt
sich noch eine Frage: Wann kann ich wieder spielen? Ich habe es letzte Woche
versucht, nachdem ich das Gefühl hatte es wäre jetzt etwas besser.
Das war aber gar nicht gut, die Sysmtome wurden durch den Test nur
verstärkt. Es waren die Schläge, die stark schmerzten, nicht das
halten des Rackets, sondern der Rückschlag, wenn der Shuttle getroffen
wird. Wann macht es Sinn wieder mit trainieren zu beginnen? Gruss Heinz Heinz
Stünzi
14.05.08, 10.00h Lieber Heinz. Du bist im
typischen Tennisarm-Alter, insbesondere mit der Kombination von PC und Badm.
Hier ein paar
Badminton-Tennisar-Kollegen. Auch ohne eindeutige Symptome ist es klar,
dass Du Tennisarm hast. Ruhigstellen und nachts wirds schlimmer, alles normal,
auch die Verlagerung auf teilw ganzer Arm kommt häufig vor. Du wirst in
ein paar Wochen ein neuer Mensch sein mit
Lies mal ein
paar Erfolgsmeldungen zur Motivationmit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Kannst also gleich
wieder trainieren, aber so wie die Schmerzen sind, wartest Du vermutlich noch
einige Tage bis es sich bessert. Einfach immer vor, zwischendurch und nach
verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Markus Morhard, Aschaffenburg <markus.morhard
eu.takata.com>
Eintrag vom
Dienstag, 25. September 2007, 17.44 Uhr
Hallo bin grad noch 38 und hab
das Problem jetzt seit einem Jahr. Meiner Meinung nach kommt es von der
Büroarbeit und dem Badminton spielen; was ich aber seit eben diesem Jahr
nicht mehr mache. Ich habe die meisten der Punkte die Du aufgezählt hast
auch schon hinter mir und durchlebe jetzt mein "letztes" Rezept Querfrinktion
vor der OP. Desweiteren hab ich mich noch beim YOGA und im Fitnesstudio
angemeldet. Meine ersten Ärzte und Therapeuten waren wirklich eine
Katastrophe, meinen Jetzigen kann und möchte ich eigentlich keinen Vorwurf
machen. Die machen halt Ihre Arbiet so wie Sie gerlernt haben. Insbesondere die
Therapeuten sind wirklich toll und haben mir schon manchen Anstoss gegeben der
mir auch fürs normale Leben sehr geholfen hat. z.B.
Ernährungsumstellung, Mikrowelle wegwerfen, Gymnastikübungen.
(Heilpraktiker auch, bei dem bin ich in 3 Tagen angemeldet) Jetzt bin ich auf
diese Seite gestossen und kann meinen Augen nicht trauen. So einfach soll das
sein? Aber vielleicht stimmt es, erst jetzt weiss ich, dass ich bei der
Unterarmdehnung immer die "Golfvarinate" gemacht habe (Eigendiagnose Tennisarm)
und auch die anderen Übungen anscheinend nur allgemein dienlich sind. Also
ich glaub ich werd es vor der OP nochmal mit Deiner Methode probieren, vorher
aber noch einige Fragen und Bemerkungen. Bisher glaubte ich, ich hätte das
RSI Syndrom (was Arzt und Therapeuten auch nicht kennen). Der Tennisarm
fällt doch darunter oder? Leider ist im Internet oft zu lesen, dass dies
nicht mehr reperabel sei? Die Sache mit "Überhaubt Nicht Schonung" liegt
mir schwer im Magen, weil ich bis vor 3 Wochen im Vergleich zu Jetzt in Ordnung
war, dann kam ein super Konsolenspiel raus was ich sehr viele Stunden gespielt
hab und dann waren die Beschwerden so schlimm wie das ganze Jahr noch nicht.
Und seitdem nicht mehr weg, tja trotz Schonung... YOGA und Fitnesstraining kann
oder soll ich doch lieber beibehalten? Eine Ernährungstherapie die ich
selbst eingeführt habe, ist auf den Säure Basis Haushalt zu achten,
kann ich das "hoffentlich" weglassen? ENDLICH WIEDER KAFFEE
Ich werde
natürlich Buch führen und berichten. PS. nach dieser LANGEN mail,
beidhändig geschrieben, tut mein arm wieder sehr weh
, aber egal.
Besten Dank im Voraus,
26.09.07, 07.38h Lieber Markus. Du
bist bestimmt richtig hier und wirst schon bald Heilung erfahren. Beim
Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach
eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am
Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Büro und Badminton hin
oder her, das wäre sowieso gekommen, einfach 1 Jahr später.
Notizen von
Badminton-Kollegen Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines
einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte
Dehnung jenes Muskels. Von der OP rate ich Dir ab:
Lies mal
die Infos zur OP. Betreffend RSI etc. es werden dauernd Tennis- und
Golfarme als Syndrome fehldiagnostiziert, ein Arzt sagte mal, dass wenn Aerzte
nicht wissen was es ist, ein Syndrom ein guter Diagnose-Versuch ist weil man
unter Diagnose-Druck steht.
Lies mal nach bei
Syndromen. Einiges was Du schon gemacht hast (Säure-Base,
Ernährung, Gymnastik, viel Wasser trinken) ist bestimmt nicht schlecht,
aber mit dem Tennisarm der ein rein mechanischer Krampf ist hat es ganz einfach
nichts zu tun. Los gehts mit Kaffee, besser nicht mehr als 4 am Tag und besser
mit viel Wasser natürlich. Morgens ein Glas warmes Wasser mit ein wenigen
Tropfen Zitronensaft ist übrigens das einfachste um basisch zu bleiben.
Beginne nun mit
der
Dehnübung und dem
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Bei Dir hat es durch
diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der
Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom
Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch
könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig
Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe
geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es
die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Fitnesstraining und
Konsolen ev. nicht übertreiben bis Du erste Erfolge hast die weitergehen.
Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten
besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese
Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Susie Neumann, Berlin
Eintrag vom Montag, 10. Mai 2004, 18.13
Uhr:
Ich bin 17 jahre alt und das Problem ist seit Sommer 2003. Bzw.
wurde am. 02. 07.2003 vom Arzt festgestellt, dass ich einen Golfarm habe.
Später, als ich den Arzt wechselte, sagte der mir, dass es ein Golf und
ein Tennisarm ist. Nun, ich habe gelesen, dass Sie der meinung sind, dass ich
den Alltag normal weitermachen soll. Wie ist es mit Sport??? Ich spiel
Badminton... Leistungssport. Wäre schön, wenn wir mir einen Rat
gegeben können. Vielen dank und mit freundlichen Grüßen. S.
Neumann
11.05.04, 08.23h Liebe Susie. Keine Sorge bei Dir
wird es bald wieder gut. Kombination von Golf- und Tennisarm kommt rel.
häufig vor und ist kein Hindernis. Du hast nur einen chronischen
Muskelkrampf mit leichter Sehnenverkürzung aufgrund der
Badminton-Dauerbelastung. Du musst nichts ändern oder aufgeben, sofern es
Deine Schmerztoleranz in den nächsten 4 Wochen zulässt. Es ist keine
Entzündung, d.h. Schmerzen und Bewegung machen es nicht schlimmer,
Ruhigstellen würde sogar stark schaden, weshalb es ja nachts/morgens auch
meist mehr Schmerz bis man "warmgelaufen" ist. Mach
die
Diagnose. Wenn es auf Golf und Tennis anspricht, mach beide Dehnungen
für Golf und Tennis. Mach die
Dehnübung(en),
Hängen an der Stange (wenn möglich) und ab und zu
ein paar
Liegestützen. Die Dehnübung(en) ist das Wichtigste.
Mach Mach Je häufiger je besser, aber besonders, vor, während und
nach dem Badminton oder anderen diesen Muskel verkrampfende Aktivitäten.
Man kann die Dehnung auch unauffällig auf dem Rücken ausführen
siehe Beschrieb. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Ed, Vancouver
Eintrag vom Sonntag, 10. September 2006, 08.21
Uhr:
Thank you very much for your suggestions. I have 'golfer elbow' for
a month and I have been stretching it and doing some light weights. It made me
feel better after my badminton sessions, but wasn't sure if it would work in
long term, until I saw your webpage. Actually I did my stretching similar to
your recommendation for the golfer elbow, only I have my arms behind my back -
but now I will do as your photo suggests. Thank you. Ed.
11.09.06, 12.50h Dear Ed. Perfect what you did. You can also do
the same stretching behind your back, I advise that one if you walk around
since it does not look so obvious or strange. Continue and in some weeks you
will be perfect and do it only once in a while. Just before any practice or
playing that has the potential to make that muscle cramping again, do a bit
more of stretching before, inbetween and after. Have fun playing and God bless
you and best regards, Thomas
Seng, Dresden <19139@t-link.de>
Eintrag vom Samstag,
9. September 2006, 01.17 Uhr:
Hi Thomas, I have to write it in English
because my German is still in level 1 :-) I am suffering from Tennis arm since
3-4 months ago and I stopped playing Badminton because it hurt. I saw your
website and wondering if I do the strech regularly, can I plan Badminton during
the recovery stage? thanks seng
09.09.06, 17.35h Dear Seng.
What is your age? 30-40 probably? Go ahead and start to play badminton again,
this is no problem and will not make it worse. The tennisarm suffers most if
you don't use it, if you keep it rested as you should do with an inflamation
which the tennisarm is not. The tennisarm is a chronic muscle cramp that needs
stretching! Just before, in between and after playing invest a few minutes in
the stretching exercise. Also very good would be the
hanging
on the horizontal bar since it does the stretching of the inflicted muscle
very effectively (on both arms for tennisarm and golfarm at the same time) and
it has a whole variety of positive effects and can loosen much. It stretches
and looses hands, handjoint, ellbow, shoulder, neck, back down to the hips. It
can free squeezed blood vessels and nerves and be an important part in your
recovery. Only your pain pain threshold should or will stop you from your daily
and sportiv activities, do whatever you like, don't save the arm. Tell me in
3-4 weeks how you did, since you only have it for a few months it has not built
a "memory" yet and you should get the first improvements within about 2 weeks.
Get well soon and God bless you and best regards, Thomas
Seng,
Dresden Germany <19139@t-link.de>
Eintrag vom Montag, 11. September 2006, 16.56 Uhr:
Hi, is me again. I
started the strech last 2 days...at it helps. However, when I start to work,
(Keyboard typing, the pain comes back)...
12.09.06, 12.47h
Yes Seng, that is normal and will slowly diminishing accompany you the next
months. Keep on stretching, for bigger advances it will take about 2+ weeks.
Always stretch befor typing, take enough breaks inbetween and f.i. during phone
calls etc. stretch, stretch, stretch. Sorry but its the only way to get rid of
it, there is no fast track like a shoot or even an operation - the Lord give me
patience - but NOW! Best regards and let me know in about 3-4 weeks,
Thomas
Angela Vogel, Wolfhagen <angela.a.vogel@daimlerchrysler.com>
Eintrag vom Mittwoch, 3. Mai 2006, 12.31 Uhr:
Also, es handelt sich
in unserem Fall um meinen Mann, der schon seit 8 Wochen eine
Knochenhautenzündung am rechten Unterarm am Ellenbogen hat. Er spielt 2 x
Woche Badminton und die Beschwerden sind nach einem anstrengenden Wochenende
aufgetreten. Er hat bereits 10 homoöphatische Spritzen bekommen,
kühlt abends täglich aber eine tatsächliche Linderung oder
Besserung ist nicht eingetreten. Mit Kortison haben wir noch keine Behandlung
begonnen, da wir gegen Kortison sind. Was können wir als weitere
Maßnahmen in Angriff nehmen?
05.05.06, 17.09h Liebe
Angela. Falls Dein Mann über 30 Jahre alt ist (so 35-45?) ist es mit
grosser Wahrscheinlichkeit eben eine sehr häufige Fehldiagnose, also keine
Knochenhautentzündung sondern "nur" ein Tennisarm (oder Golferarm).
Insbesondere wenn er nach Ruhigstellphasen, also nachts oder am Morgen mehr
Schmerzen hat. Die homoöpathische Therapie bringt in diesem Fall leider
nichts, weil man einen Krampf eben rein mechanisch mit einer Dehnung behebt
(z.B. beim Wadenkrampf ist es jedem bekannt). Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht (Tennis oder Golf), beginne mit
der
entsprechenden Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern gleichzeitig der Golferarm und weil es auch diverse
andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und
löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken
hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und
entscheidend zur Problemlösung beitragen! Da er es noch nicht lange hat,
wird es auch relativ schnell (2+ Wochen) grössere Verbesserunge geben. Er
muss überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die
Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Markus M, Wetzikon CH <markus.merkle-ät-web.de>
Eintrag vom Mittwoch, 8. Februar 2006, 11.48 Uhr:
38ig, seit ende
Okt. 2005, rechter Arm/Ellenbogen. Symptome wie beschrieben (Händedruck,
Anheben/heben schwerer Gewichte mit gestrecktem rechtem Arm vom Boden und
tragen, beispielsweise Koffer/Rucksack, Petflaschengebinde u.ä., Anheben
gefüllter Gläser und Trinken aus denselben, etc.). Arbeite als
Programmierer täglich vor dem PC. Frage: Könnte massieren/massage
auch helfen, die Verkrampfung zu lindern? Hinweis: Habe die Maus "vor dem
Körper", also zwischen Tastatur und Körper, rechtwinklig vor mir
liegen. Somit Arm, bis zum Ellenbogen, ganz auf Tischplatte aufliegend.
Bedurfte bisschen Umstellung ;-) Aber klappt soweit gut. Grüsse und gute
Besserung an alle Betroffenen!! Bisher kein Arztbesuch, keine Medis oder
Salben. Habe heute mit Dehnen begonnen. Hatte mal ein ähnliches Problem
mit/in der rechten Schulter und hab's mit Dehnen wunderbar weggekriegt. Dehne
auch immer nach dem Sport (Badminton), was sowieso gut ist gegen allg.
Muskelkater ;-) Schreibe wohl wieder, wenn "sich etwas tut" :-) Bis bald.
Markus aus CH :-)
16.02.06, 17.51h Lieber Markus. Freu
Dich, Du bist ein klassischer Fall, hast Problem noch nicht lange, d.h. noch
kein Memory gebildet und Du bist in 1 Monat ein neuer Mensch mit der
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Massagen und Friktionen etc. bringen leider wenig
bis nicht, insbesondere wenn man den Aufwand mit in Betracht zieht, also 10
Minuten Dehnen die Du selber kannst zwischendurch, z.B. am Telefon etc. helfen
mehr als 2h Massieren pro Tag. Umstellungen beim Arbeiten kannst Du getrost
vergessen und lassen. Ich hatte auch vieles damit probiert bis zur
Spezialtastatur (und dann kannst Du wenn umgestellt an keinen fremden PC mehr
sitzen - sehr lustig ...) das bringt alles 0,0. Du musst überhaupt nicht
Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Klaus Zipfel, Sexau (bei Freiburg i.Br.; Deutschland) <klaus.zipfel@imail.de>
Eintrag vom Sonntag, 22. Januar 2006, 22.49 Uhr:
Hallo Thomas, bin
39 Jahre alt und habe über Google auf deine Seite gefunden und
schöpfe nun wieder Hoffnung, dass auch bei mir, durch Dehnübungen
oder/und Hängen an der Stange,eine Besserung eintritt. Beschwerden traten
Erstmalig vor ca. 5 Jahren auf. Ich spiele regelmäßig Badminton
(Federball) und plötzlich nach einem Überkopfball war ein
maßiver stechender Schmerz am Ellbogen am Schlagarm (rechts) da. (Vorher
nie beschwerden gehabt) War dann bei einem Orthopäden in Behandlung und
habe bedingt durch den Schmerz beim Badminton monatelang pausiert. Hatte das
Gefühl das die Pause hier Erfolg brachte. Vom Arzt bekam ich eine Art
Bandage (THÄMERT Epi-med)zum Spielen verschrieben. Diese nahm ich dann
auch immer nur zum Badminton spielen und war auch lange Zeit (mind. 2 Jahre)
Schmerzfrei und dachte dass das Problem damit behoben sei. Ein
(Leidens-)Kollege ist der Ansicht, dass es sie Computerarbeit und Arbeit mit
der Maus die Ursache für diese Probleme sei und empfahl mir die Bandage
auch bei der (Computer) Arbeit zu tragen. Er habe das gleiche Problem bei sich
damit in Griff bekommen. Dann seit ca. 1 Jahr nahmen die Schmerzen immer nur
während und nach dem Badminton wieder zu (langsam aber kontinuierlich). Am
schlimmsten war es immer am Morgen danach. (diese beschriebene Warmlaufsyndrom)
Dieser Zusatnd war für mich monatelang eigentlich erträglich bis ich
das erste mal nach den Sommerferien wieder zu spielen begann. Bei dieser
Saisoneröffnung Mitte September wurden die Schmerzen bereits während
des spielen so unerträglich dass ich wieder seither pausiere und wieder
hoffe dass es so wie damals vor Jahren es sich wieder automatisch bessert. Auf
Grund Tipp meines Kollegen trage ich die o.g. Bandage auch bei der Arbeit,
jedoch in diesem 1/2 Jahr des wartens auf Besserung wurde es aber nicht besser.
Im Gegenteil habe ich eher das Gefühl dass die "Sache" Chronisch wird.
Daher begab ich mich heute hilfesuchend in Internet und traf Deine Seite und
werde es ausprobieren und in einer paar Wochen wieder berichten. Ich denke es
ist ein, wenn auch bei den Symptomen, schwacher Tennisarm. Bei dem genannten
Test mit dem Mittelfinger, habe ich so gut wie keinen Schmerz. Viele
Grüße Klaus
24.01.06, 09.41h Lieber Klaus. Die
Bandage hilft höchstens psychologisch, weil man ein "gehaltenes"
gestütztes Gefühl hat, aber es trägt nichts zur Besserung bei,
andererseits erinnert sie einem dauernd das ein Problem da ist und deprimiert
dadurch auch. Ein Tennisarm ist immer chronisch, den akuten gibt es nur nach
extremen Malerarbeiten oder ähnlichem, der ist dann ein paar Tage
später definitv weg, aber keine Sorge, auch der normale "chronische"
kriegt man mit der Dehnübung und dem
Hängen an der Stange schnell in den Griff. Da es bei Dir
etwas her ist hat sich ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der
Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom
Arm nicht mehr gemeldet wird. Das wird noch ein paar Wochen dauern und kann
dann oft auch fast über Nacht bessern. Du musst überhaupt nicht
Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele
Grüsse von Thomas
Andre, Karlsruhe <N8Falke76@web.de>
Eintrag vom
Dienstag, 20. September 2005, 11.21 Uhr:
Hallo, ich bin 29 Jahre alt und
habe seit geraumer Zeit (ca. 2 Jahre) grosse Probleme mit meinem rechten Arm.
Ich spiele seit meinem 12. Lebensjahr Badminton und tue dies auch sehr
regelmäßig 3-4 mal die Woche. Nun ist es so, dass ich seit ca. 2
Jahren nach 1-2 Stunden Spielzeit stechende Schmerzen in der rechten Armbeuge
verspüre. Dies geht so weit, dass ich kaum noch einen Schläger halten
kann, da ich keine Kraft mehr in der Hand verspüre. In der Regel ist es
so, dass die Schmerzen dann nach einigen Tagen nachlassen und ich über
eine längere Pause von ca. 2 Wochen das Problem für kürzere Zeit
in den Griff bekomme. Wenn ich dann aber an 2 Tagen aufeinander wieder Spiele
und den Arm belaste, tritt der Schmerz sofort wieder auf. Ich war bei mehreren
Sportärzten die es mit Kortisonspritzen in die Armbeuge und Ultraschall
versucht haben. Darüber hinaus wurde der Arm auch schon für 3 Wochen
vom Arzt per Gips ruhig gestellt. Nichts hilft auf Dauer. Was kann ich tun um
meine Schmerzen los zu werden. bevor ich meinen Sport an den Nagel
hänge?
09.09.05, 13.14h Lieber Andre. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Falls die Diagnose nicht anspricht würde ich aufs
geradewohl doch mal ein paar Wochen mit Dehnen und Hängen probieren,
insbesondere das Hängen könnte Dir helfen. Es schadet ja nichts und
probiert hast Du auch schon genug. Manchmal geht probieren über studieren.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Beserung und viele
Grüsse von Thomas
Brigitte, Altenstadt <Richter06047@gmx.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 3. August 2005, 20.07 Uhr:
Bin 48 Jahre, hatte mit 14 Jahren
das erste Mal Schmerzen im Arm, damals hat man noch eingegipst. Immer schon
beide Arme, rechts mehr. Alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft.
Letzte Behandlung August 2004 OP im Klinikum Aschaffenburg. Dauer 1 Stunde
ambulant, dann ca. 3 Wochen Physioterapie und Selbstdisziplin, dann wieder voll
im Job (Büro-PC-Arbeitsplatz). Die Schmerzen begleiten mich seit 34
Jahren. Ich habe nie aufgehört zu arbeiten oder andere Tätigkeiten zu
machen. Nur Badminton, Tennis, stricken geht nicht mehr, schreiben mit der Hand
schlecht. Golfen will ich wieder versuchen. Habe alles, was Ihr alle so
schreibt hinter mir, auch Dehnübungen..... Die Schmerzen sind auch nach
der Op da, aber an anderer Stelle. Toll, was? Der Schmerz sucht sich sein
Betätigungsfeld, bevor man fast verrückt wird, weil man unter allen
Umständen versucht, was gegen diesen Schmerz zu tun, akzeptiert ihn
einfach. Ihr werdet erleben, das es Tage gibt, da vergeßt Ihr ihn. Man
darf den Schmerz nicht ständig in den Vordergrund stellen, lebt mit ihm,
er ist ein Teil von Euch. Wenn Ihr Euch von ihm nicht unterkriegen laßt,
leidet auch nicht die Lebensqualität darunter.
04.08.05, 11.37h Liebe Brigitte. Das eine OP das Problem
verlagert erstaunt mich nicht, da sie ja nicht den Muskelkrampf behebt sondern
"nur" die Schmerzweiterleitung einiger Nerven verhindert. Du hast mit allem
Recht, solltest aber noch nicht aufgeben. Sehr gut wäre für Dich das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Nach so vielen Jahren braucht es ein paar Wochen Geduld, bis
sich etwas ändern kann. Melde Dich doch in 2 Monaten wieder wie's Dir
erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
Tom, 42 , Recklinghausen <Thomas.Laufhuette@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 30. Mai 2005, 20.14 Uhr:
Hallo Leidensgenossen,
habe seit ca. 12 Monaten (hatte das gleiche bereits 3 Jahre zuvor) wieder akute
Schmerzen am Ellbogengelenk die ich im Januar mit den üblichen
Cortisonspritzen und auf Empfehlung des Arztes mit einer
Stoßwellentherapie (3 Behandlungen zu je ca. 90Euro) ohne Erfolg
behandelt habe. Die Stoßwellen waren recht schmerzhaft haben mir aber ca.
4 Wochen relative Schmerlinderung gebracht. Nun sind die Schmerzen leider
wieder extrem geworden so das ich mein Badmintonspielen ganz aufgegeben habe.
Will jetzt die Dehn und Hängeübungen ausprobieren. Gruß TOM
31.05.05, 07.45h. Lieber Tom. Du bist ein klassischer
Fall, Badminton, 42 Jahre. Beginne mit
der
Dehnübung und dem
Hängen an der Stange in 14 Tagen wirst Du starke
Besserung erleben und in ein paar Wochen ist der Spuk vorbei (wenn man
weiterdehnt). Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser,
das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz
bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem
nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach
immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders
ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese
Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging. Gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
Andreas andreasmager@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 21. Maerz 2005, 19.09 Uhr:
Hi, ich bin 35 Jahre
und habe seit ca. 4-6 Wochen das Problem Tennisarm. Ich habe keine Ahnunge
woher ich den habe. Ich Spiele aktiv Badminton aber das mache ich ja schon seit
20 Jahren, also habe ich das mal ausgeschlossen. Sie schreiben hier auf der
Homepage das man den Arm nicht schonen soll. Heißt das, dass ich auch
weiter Badminton spielen sollte oder wäre es besser mal ein paar Wochen zu
pausieren. Die Dehnübungen mache ich jetzt seit ca. 1woche, bisher mit
mäßigem Erfolg. Mfg Andreas
22.03.05, 08.14h
Lieber Andreas, die Ursache musst Du nicht suchen (es ist das typische
Tennisarm-"Alter") es wäre auch ohne Badminton gekommen, nur ev. ein paar
Jahre später. Ja schonen bringt nichts, im Gegenteil, es fixiert sogar die
Verkrampfung und verschlimmert die Symptome auf diese Weise. Du kannst normal
weiterspielen, nur die Schmerztoleranz wird Dir Grenzen setzen. Unbedingt vor,
während und nach dem Spielen (und allen anderen diesen Muskel
verkrampfenden Aktivitäten) besonders ausgiebig Dehnen. Am Anfang muss man
oft durch eine Durststrecke mit dem Dehnen bis es dann plötzlich
anschlägt. Probier auch die ab und zu die2.
Dehnungsart. Auch das
Hängen an der Stange würde Dir gut tun und
beschleunigen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Beserung und viele Grüsse von Thomas
Britta NRW <buch59@web.de>
Eintrag vom Mittwoch, 9.
Maerz 2005, 16.40 Uhr:
Guten Tag zusammen, Ich bin 45 Jahre und nach
einem Jahr Badminton spielen, und PC arbeit, bekam ich vor 11 Monaten diese
stechenden, ziehenden schmerzen. Besonders mein Knochen (Ellebogen) tut weh,
auch alles um den Knochen drum rum ist voller schmerzen. Wenn ich eine faust
mache schmerzt es auch sehr. Nachts durchzieht mich der schmerz, wovon ich
erwache. Mit Badminton ist nichts mehr zu machen, auch kann ich keine
Einkaufstasche tragen, manchmal lasse ich den Arm einfach runterhängen um
die schmerzen nicht zu spüren. Seit Monaten bin ich in Behandlung, das
heißt spritzen, und Tabletten (Ibuprofen) halfen Überhaupt nicht!
Komisch kam es dem Arzt vor, denn noch nicht einmal nach den spritzen hatte ich
eine klitzekleine Besserung. Jetzt letzte Woche meinte mein Arzt, dass ich um
eine OP nicht rumkäme. Ich war geschockt, denn ich dachte das es doch noch
andere Mitte gäbe wie zum Beispiel, Akupunktur, oder Stoßwellen.
Aber das verneinte er, es würde nichts bringen, bei einem Tennisarm. Seit
einer Woche mache ich nun die Dehnübung, leider habe ich nicht die
Möglichkeit die hängende Übung zu machen- Meinen sie das auch
die eine Übung ausreicht? Liebe Grüße, Britta
10.03.05, 07.36h Liebe Brita. Du bist hier genau richtig. Viel
typischer als Du Deinen Tennisarm und die nicht anschlagenden Behandlungen
beschreibst kann man es kaum machen. Lies die Homepage gut durch (Behandlung).
Die
Dehnübung alleine reicht auch, investiere einfach mind. 10-15 Minuten
pro Tag. Akupunktur kannst Du beim Tennisarm ganz vergessen, da es ein
Muskelkrampf ist, können die Nadeln nichts bewirken. Du kannst im Moment
mal alle anderen Therapien vergessen. OP und Stosswellen haben Risiken und eine
Chance von 30-60%. Die Dehnübung ist sicher, natürlich und kostet
nichts. Das Schönste ist, sie ist unabhängig von der (wie Du
herausgefunden hast, auch mit Wasser kochenden) Medizin. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Nicole Brühl <redbox27@gmx.de>
Eintrag vom Mittwoch,
16. Februar 2005, 21.33 Uhr:
HALLO!! Ich habe das Problem seit September
2004. Ich war im September dann auch gleich beim Arzt, welcher eine
Stoßwellentherapie angewandt hat. Das sind wohl spezielle
Ultraschallwellen, die in die entzündete Region geleitet werden. Vorher
bekam ich eine Betäubung in das Gelenk. Das hat schon weh getan. Und dann
ging es los. Es hat richtig weh getan, aber auch nur, weil die Entzündung
schon weit vorangeschritten war. Die Therapie dauert so etwa 10 Minuten. Etwa 6
Stunden später war ich schmerzfrei. 1 Woche später musste die
Therapie wiederholt werden. Das war dann auch nich mehr so schlimm. Ich war
dann bis Mitte Januar 2005 schmerzfrei und konnte wieder Badminton spielen.
Jetzt geht es wieder los und mein Arm tut weh. Die Stoßwellentherapie hat
mir sehr schnell geholfen und brachte eine Turboschnelle Besserung in ein paar
Stunden. Aber wahrscheinlich ist sie nichts für eine langfristige
Besserung !
17.02.05, 07.30h Liebe Nicole. Danke für
Dein Stosswellen-Feedback. Ich habe sie in alle
Einträge
zu Stosswellen eingereiht. Die Erfolgsquote mit Stosswellen war bisher
mittelmässig bis schlecht. Der Tennisarm ist übringes auch keine
Entzündung sondern "nur" ein chronischer Muskelkrampf. Mit
Dehnen
wirst Du in wenigen Wochen ein "neuer Mensch" sein. Mach auch das
Hängen an der Stange wenn möglich. Melde Dich wieder
in 3-4 Wochen wie's Dir erging. Viel Erfolg und gute Besserung. Grüsse von
Thomas
Andrea Vering, Berlin <andrea.vering@web.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 10. November 2004, 08.34 Uhr:
Hallo, erst einmal möchte
ich sagen, daß ich diese Seite wirklich toll finde. Endlich einmal das
Gefühl, daß ich eigenverantwortlich, unabhängig von Ärzten
und Krankengymnasten, in der Lage bin etwas für die Heilung meines
Tennisarms zu tun. Ich bin 47 Jahre alt und plage mich nun schon seit einem
Jahr mit dem Tennisarm herum. Ich sitze sehr viel am Computer und habe
früher leidenschaftlich gerne Badminton gespielt. In diesem Jahr habe ich
unsäglich viele Methoden ausprobiert, um meinen Arm zu heilen. Auf das
Badmintonspielen verzichte ich ganz, die Mausbedienung habe ich auf links
umgestellt. Ich habe zwar nicht mehr die anfänglich starken Schmerzen,
wenn ich die rechte Hand aber wieder etwas stärker belaste, spüre ich
sofort den Verspannungsschmerz auf der oberen Seite des Unterarms. Ich habe
erst gestern diese Seite entdeckt und ahne, daß dies der richtige Weg
ist. Ich habe nämlich im Netz nach Dehnungsübungen gesucht. Nun habe
ich mit dem Dehnen angefangen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich es
wirklich richtig mache. Während des Dehnens spüre ich
hauptsächlich ein starkes ziehen in dem Handrücken, im Arm spüre
ich die Dehnung kaum. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Viele
Grüße Andrea Vering
10.11.04, 18.41h Liebe
Andrea. Du solltest beim Dehnen ein Ziehen im obenauf liegenden Muskel des
Unterarms in der Nähe des Ellenbogens spüren. Ev. drückst Du den
Arm nicht vollständig durch im Ellenbogengelenk!? Es darf kein Winkel
bestehen im Ellenbogen gelenk, da dies die ganze Spannung der Dehnung zunichte
machen würde, also Gelenk "durchdrücken". Ev. machst Du aber auch
alles richtig. Das Ziehen im Handrücken merkt man natürlich auch. Es
kommt aber auch vor, dass man im betroffenen Muskel weder Ziehen noch Schmerz
verspürt und es ist auch nicht unbedingt nötig, da die Dehnung auch
ohne Ziehen vollzogen wird. Die Wirkung wird nicht ausbleiben. Es gibt auch
noch die alternative 2.
Dehnung ev. probierst Du auch dies mal aus. Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder, Du wirst mit Dehnen und Hängen bestimmt schnell und gute Resultate
erzielen, hab nur etwas Geduld und investiere 10-15 Minuten pro Tag. Auch
kannst Du alle Tätigkeiten wieder aufnehmen (Maus, Badminton etc.) einfach
vor, wärhend und nach diesen verkrampfenden Tätigkeiten
zusätzlich etwas mehr Dehnen, es wird dadurch nicht schlechter werden und
Deiner Lebensfreude wird es gut tun. Viele Grüsse und gute Besserung von
Thomas
Armin Röder Sankt Augustin NRW <armin.roeder@freenet.de>
Eintrag vom Montag, 24. Mai 2004, 17.28 Uhr:
Hallo zusammen. Ich bin
41 Jahre alt, männlich und kann die Forumsbesucher sehr gut verstehen. Ich
leide seit Februar 2003 an einem Tennisarm rechts. Mögliche Auslöser
gibt es eine ganze Menge, ich spiele seit vielen Jahren Badminton (3-5x/Woche,
ohne Beschwerden), verbringe reichlich Zeit mit Maus am PC und arbeite abundzu
auch handwerklich mit Hammer und Feile. Habe angefangen mit Eisbehandlung,
Ultraschall und Reizstrom - untermauert mit Voltarensalbe und Tabletten,
Ibuprofen oder auch Diclofenac... Es folgten drei Kortisonspritzen,
Krankengymnastik, Massagen usw. zum Schluß trug ich die Armmanschette
(Thämert - linderte den Schmerz, bekämpfte nicht die Ursache) 24
Stunden rund um die Uhr. Am 30. März 2004 war es dann soweit, dass ich
mich einer Operation unterzog (stationär, mit Vollnarkose) im St.
Josefs Krankenhaus in Bonn-Beuel. Wie kann ich beschreiben was es für ein
tolles Gefühl war, nach ca. 48 Stunden ohne Schmerzmittel schmerzfrei zu
sein. Mit der Gipsschiene (10 Tage) konnte ich wieder greifen, Socken
hochziehen, oder eine Toilettenbürste benutzen, ohne Schonhaltungen
einzunehmen und ohne Schmerzen. Soweit so gut. Jetzt folgt das berühmte
Aber, oder besser Leider. Leider fingen nach ca. 4 Wochen die Schmerzen
wieder an, ohne dass der Arm belastet wurde(außer Physiotherapie). Es
folgten die unterschiedlichen Meinungen von diversen Ärzten,
Physiotherapeuten, als da wären: - Krankengymnastik zu spät und zu
wenig (2x/Woche) - mehr Training - Krankengymnastik zu früh und zu
intensiv (2x/Woche) - weniger Training, Arm schonen - erneut Reizstrom und
Eisbehandlung (nutzlos) - Ibuprofen 600 zur Entzündungshemmung (s.o.) und
heute zuguterletzt die Empfehlung der Stoßwellentherapie und eine
Rücküberweisung ins Krankenhaus. Mir geht es wie vielen hier, ich bin
ziemlich fertig (depressiv) und will meinen funktionierenden Arm wieder. Am
schlimmsten habe ich das Desinteresse von einigen Ärzten empfunden.
Schnelle Diagnose (die Frage, ob die Schmerzen auch von der
Halswirbelsäule kommen könnten (Bandscheibenvorfall, 2 Bandscheiben
defekt) wird ignoriert, der Chefarzt im Krankenhaus hat sich die mitgebrachten
Röngenaufnahmen nicht einmal angesehen...) - Kortisonspritze (einmal sogar
ohne vorangegangene Untersuchung) und fertig. Abschließend die Operation
als Lösungsmöglichkeit, oder nach erfolgter OP nochmal schnell die
fünf (im Quartal abrechenbaren) Reizstrombehandlungen mit vorheriger
Eiskühlung - hatte ja schon häufiger nichts genutzt. Jetzt
Kapitulation. An dieser Stelle noch ein Tipp an die Arzthelferinnen (nur an
die, die sich angesprochen fühlen) der Praxis Buchen/Buhs in Siegburg: Das
erste Gebot für Dienstleistungsunternehmen mit Kunden lautet - Den Kunden
wahrnehmen - nicht ignorieren. Überlege an der erneuten Operation, Termin
beim Chefarzt ist Dienstag nächste Woche. Habe heute im Internet eine
interessante Seite gefunden, die ebenfalls Epicondylitis zum Thema hat. Lesen
und sich selber eine Meinung bilden:
http://airbed.ch/tennisarm/stosswellen.htm.
Ich werde Dehnen und Hängen jedenfalls mal versuchen... Falls jemand mit
mir in Kontakt treten möchte: armin.roeder@freenet.de Ansonsten Allen
alles Gute Armin
25.05.04, 08.04h. Lieber Armin. Tut mir
leid, wie das bei Dir gelaufen ist bisher. Wieso 2x operieren wenn 1x nichts
brachte? Sorry, aber denke nicht es könnte nicht schlimmer kommen. Sei
mutig, vergiss mal für 4 Wochen ALLE anderen Behandlungen, konzentriere
Dich auf das Dehnen und
Hängen an der Stange. Der von Dir erwähnte
Stosswellen-Link ist auch von meiner Homepage, auch die Stosswellen kann ich
Dir in dieser Phase nicht empfehlen. Wenn Du dann mit meiner Methode keine
Besserung hast, kannst Du jederzeit wieder dort weitermachen wo Du den Rest
unterbrochen hast. Deine Chance ist jedoch sehr gut, ich würde sagen um
90%. Gute Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging.
Grüsse von Thomas
Uwe Herrmann, Obersimten,
Deutschland <info@lunatumnekrose.de>
Eintrag
vom Dienstag, 10. Februar 2004, 20.48 Uhr:
Hallo Thomas, ich bin 1958
geboren. Heute bin ich auf deine Seite gestoßen --- echt Wahnsinn!!! Ich
kann natürlich noch nichts genaueres dazu sagen, ich habe erst mal
diagonal gelesen. Aber was ich dabei schon gesehen habe, macht mir echt Mut.
Ich habe 5 Jahre lang Badminton gespielt. Dann hat mich eine
Handgelenksoperation ereilt, aus wars mit dem Sport. Weil ich den Sport so
liebe, habe ich dann im Januar 2003 angefangen mit dem linken, ungeübten
Arm Badminton zu spielen. Ca. 9 Monate später haben sich die typischen
Tennisarmbeschwerden eingestellt. Maßnahme: 10 Tage lang Voltaren, 1
Kortisonspritze und 6 wochen absolute Ruhe. Nach dem 3. Training danach, gings
wieder los, schlimmer als vorher. ´Nun kriege ich Reizstrom und bin bei
einem sehr guten Physiotherapeuten. Er hat mir auch Dehnungsübungen
vorgeschlagen und versucht selbst, Elle und Speiche in optimale Position zu
bringen, da er meint,möglicherweise könne die Sache auf eine
Fehlstellung beider Knochen zurück zu führen sein. Mal sehen. Ab
morgen werde ich deine Dehnübungen anfangen. Meine Schmerzen sind ohne
Belastung kaum der Rede wert. Aber beim Badminton gehe ich fast kaputt, so weh
tut es. Ich könnte so schon damit leben, möchte aber weiter Badminton
spielen. Aber der Sport ist mir natürlich keine Operation wert, bei allem
was man ließt. Frage an Dich: 1. Wie bist du auf die Dehnungsübungen
gekommen? (Du kannst ruhig auf schon gemachte Einträge verweisen, das
wurdest du bestimmt schon 1000mal gefragt. 2. Wieso hat sich der Tennisarm erst
nach 9 Monaten eingestellt? Normalerweise hätte er sich doch gleich
bemerkbar machen müssen. Kann es damit zusammen hängen, daß ich
25 Jahre Judo-Leistungssport betrieben habe und ziemlich kräftig bin?
Nochmals Hut ab vor deiner Seite und vielen Dank für die Mühe der
Antwort. Viele Grüße UWE
11.02.04, 08.22h Lieber
Uwe. Freut mich zu helfen, dafür wurden wir geschaffen, Du hilfst mir
dadurch meine Zweck zu erfüllen und "Sinn" zu haben und zu machen. Genug
der Philosophie. Aufgrund von Indizien in Deiner Geschichte, hast Du sehr gute
Chancen, das Problem innert einiger Wochen völlig in den Griff zu
bekommen. Reizstrom und Physio: Kannst Du machen, wird aber kaum etwas zur
Besserung beitragen, AUSSER er zeigt Dir noch andere Dehnungsarten die dasselbe
ausführen wie "meine" 2 Dehnungen für den Tennisarm aber dafür
würdest Du den Physio nicht brauchen, aber wenn Du nicht willst musst Du
ihn nicht arbeitslos machen und "nützts nichts, schadets nichts" (einzige
Nachteile: kostet Zeit, Nerven, Geld und Du bist später ev. nicht sicher
was wirklich geholfen hat).
Wie ich auf die
Dehnübung kam. Wieso kam das Problem erst nach 9 Monaten? Du bist im
typischen Tennisarm-Alter, ohne Deine Muskeln wäre das Problem schon vor
vielen Jahren gekommen, diese haben bisher etwas überbrücken
können. Jetzt war das Fass voll und diese schlummernde Schwachstelle war
fällig. Deshalb musst Du auch nichts an Deinen Aktiviäten und am
Hobby ändern. Vorerst soll Dich nur Deine Schmerztoleranz vom Badminton
abhalten. Einfach besonders vor diesen verkrampfenden Aktivitäten besonder
ausgiebig vorher, zwischendurch und danach Dehnen. Auch das
Hängen an der
Stange würde ich Dir empfehlen. Ich wünsche Dir gute Besserung,
alles Gute und melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir damit erging.
Grüsse von Thomas
Uwe, Obersimten, Deutschland <info@karikaturist.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 11. Februar 2004, 10.50 Uhr:
Hallo Thomas, danke für deine
Antwort. Mittlerweile habe ich natürlich die Fragen auf meine Antworten
auch auf deiner Website gefunden. Die Arbeit hätte ich dir ersparen
können :O)Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich weiterhin
Badminton spielen --- wenn ich die Schmerzen ertrage... (Das hört sich ja
gut an, den Schmerz ist mein zweiter Name :O) Mein Krankengymnast hat mir im
Grunde die gleiche Übung empfohlen, nur im 90 Grad Winkel nach vorne
ausgestreckt. Stangehängen geht leider nicht, da mein rechtes Handgelenk
lädiert ist. Vielleicht kann ich aber mit einem Arm abgeschwächt
hängen, mal ausprobieren. Nochmals herzlichen Dank, ich melde mich wieder.
Uwe
11.02.04, 08.22h Lieber Uwe. Ja einfach weiterspielen
es wird nicht schaden, insbesondere nicht wenn Du vorher, zwischendurch und
danach dehnst. Dem Tennisarm schadet nur schonen (oder eingipsen im schlimmsten
Fall), da es wie gesagt keine Entzündung ist die gereizt wird sondern ein
Krampf der gelöst werden muss. Du wirst schnell merken, dass die Dehnung
ausgestreckt mehr greift, wenns richtig schön zieht während der
Dehnung (nicht schmerzt!) ist die Dehnung gut, diese dann halten. Einseitiges
Stangehängen wäre mit leicht unten aufstehen zwar möglich und
für den Tennisarm auch gut, aber für die ganze Körperhaltung
nicht ideal. Ev. machst Du besser einfach das Dehnen häufiger. Oder wenn
Du's probierst und nach ein paar Tagen im Rücken oder Nacken etwas merken
solltest, dann einfach damit aufhören. Melde Dich wieder. Grüsse von
Thomas
Uwe, Obersimten <info@karikaturist.de>
Eintrag vom
Dienstag, 17. Februar 2004, 11.48 Uhr:
Hallo Thomas, seit 1 woche mache ich
auf deinen Tipp hin die Dehnungsübungen. Ich habe aber ein Problem bei der
Dehnungstechnik: Ich kriege ziemliche Schmerzen im Handgelenk wenn ich das
Handgelenk so weit rumbiege und hochziehe, daß ich auch im Arm was merke.
Da ich wie letzte Woche schon geschrieben ein Problem im Handgelenk der anderen
Hand habe, habe ich Angst, durch die Überdehnung des gesunden Handgelenkes
möglicherweise ähnliche Probleme wie bei dem "kaputten" Handgelenk
auszulösen. Meine Frage nun: Ist der Dehneffekt genau so gut, wenn ich den
Arm ausstecke, eine Faust mache, aber das Handgelenk nicht wie auf deinen Fotos
über 90 Grad seitlich hochziehe, sondern bei ca. 45 Grad einen Gegenzug
aufbaue? Das Handgelenk will also wenn es um 45 Grad gebeugt ist wieder in die
Vertikale und die Hand, die es umgreift läßt das nicht zu. Beide
kämpfen also quasi gegeneinander. Der Schmerz den ich dann im Arm
spüre kommt also nicht durch den Zug der umgreifenden Hand nach oben
Richtung Schulter, sondern durch den Zug des gebeugten Handgelenkes nach unten
Richtung Füße zustande. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen
verständlich erklären und bin gespannt. Vielen Dank für deine
Mühe. Beste Grüße Uwe
17.02.04, 13.00h
Lieber Uwe. Ganz ohne Handgelenk abwinkeln wird es schwieriger. Das
Hängen an der
Stange wäre eine gute Alternative mind. zur Ergänzung, falls dies
das Handgelenk nicht auch in Mitleidenschaft zieht. Hauptsächlich empfehle
ich Dir jedoch die ganzen Dehnungen vor allem weniger stark zu machen, also
nicht so kräftig am Handgelenk ziehen, sondern die Dehnung dafür
lieber 20 Sekunden länger halten. Kräftiger gibt keine schnellere
Heilung, oft im Gegenteil kann es verzögern. Ebenfalls solltest Du
Abwechseln mit Dehnung Nr. 2 und
auch Dehnen auf dem
Stuhl (ohne Handgelenk ziehen). Zusätzlich ev. wenn's geht noch ein
paar
Liegestütze die auch den gleichen Muskel dehnen (wenn auch nicht so
stark). Alles zusammen sollte soviele Variationen geben, dass das Handgelenk
nicht einseitig belastet wird. Wie ich es beurteilen kann würde der
Gegenzug bei 45° die Dehnung des Muskels behindern bzw. grossteils
aufheben, aber ev. gilt auch hier "probieren geht über studieren" und
wieso nicht auch noch zusätzlich teilweise Dehnung auf diese Weise
ausführen. Viel Erfolg und melde Dich wieder. Grüsse von
Thomas
Michi, Rosenheim <michael-hohmann@arcor.de>
Eintrag vom Freitag, 18. Juli 2003, 07.56 Uhr:
Hallo, ich leide seit
ca. 1,5 Jahren an einem Tennisarm (rechts). Ich mache sehr viele
unterschiedliche Sportarten (Windsurfen, Badminton, Sportklettern...) relativ
regelmäßig. Leider kann ich nicht sagen welcher Sport Auslöser
für meinen Probleme sind. Nun bekomme ich die gleichen Probleme mit dem
linken Arm. Ich habe folgenden Verdacht: Meine Armhaltung beim schlafen
verursacht oder verstärkt die Beschwerden. Ist dies möglich? Die
beschriebenen Dehnübungen werde ich natürlich machen und meine
Erfahrungen berichten. Besten Dank und Grüße Michael
Lieber
Michi. Such nicht nach der Ursache, bei Tennisarm bringt das nichts, weil es
sowies gekommen wäre, es ist eine Schwachstelle. Ruhigstellen
verstärkt den Krampf beim Tennisarm, deshalb schmerzt ein Tennisarm nachts
und morgens immer mehr als tagsüber. Bitte melde Dich nach 3 Wochen Dehnen
wieder. Gute Besserung und beste Grüsse von Thomas
Steffen, Berlin / Düsseldorf <ssens@techemail.com>
Eintrag vom
Dienstag, 24. Juni 2003, 15.46 Uhr:
Hallo, bin 35, habe den Tennisarm
seit ca 1 Jahr, vermutlich eine Kombination aus Badminton, Crunch und Arbeit
(viel Computer). Ich habe den Fehler gemacht, daß Problem nicht besonders
ernst zu nehmen. Ich bin absolut fit und hatte noch nie irgendwelche
körperlichen Probleme. So konnte sich der Tennisarm schön entwickeln.
Nach ca 6 Monaten 1. Arzt, Spritze, das wars. Keine Nachbehandlung, nix. Ich
war komplett Beschwerdefrei und habe nach ca 2 Monaten langsam wieder
angefangen zu trainieren. Nach einiger Zeit (ca 1 Monat), hatte ich relativ
plötzlich (innnerhalb 1 Woche) den Arm wieder. 2. Arzt, Strom (keine
Besserung), Aku (bin dabei) und diesmal auch Deine Dehnübungen (vom Arzt
verordnet). Bis jetzt kaum Besserung. Aber bin ja noch am Anfang.
Außerdem sind meine Beschwerden, im Gegensatz zu vielen hier nicht so
schlimm.
26.06.03, 11.30h. Lieber Steffen. Du hast nichts
falsch gemacht, der Arm ist einfach eine Schwachstelle die sowieso früher
oder später gekommen wäre. Nur Dehnen hätte das Problem nicht
ausbrechen lassen, aber wer beugt schon vor, ohne Beschwerden? Also die
Behandlungen kannst Du weitermachen, oder auch lassen, es wird nichts helfen,
ausser Deine selbstgemachten Dehnübungen (und Hängen an der Stange
kann ich nur immer wieder empfehlen). Mach die
Dehnung aber genau nach
Vorschrift und melde Dich doch in etwa 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung von Thomas.
Steffen, Berlin / Düsseldorf
<ssens@techemail.com>
Eintrag vom Dienstag, 24. Juni 2003, 16.50 Uhr:
Hallo, eine Frage: Mein
Arzt hat das Massieren der schmerzenden Stellen, quasi "ohne Gnade" angeordnet.
Hilft das wirklich oder kann ich auf Dauer dabei nur etwas schädigen auf
das Gelenk/Muskeln etc. wirken? Und ich hätte gerne gewußt, ob es
eine einigermaßen (wenn auch nur vermutende) wissenschaftliche
Erklärung der Wirkungsweise der Akupunktur bei Tennisarm gibt.
26.06.03, 11.30h. Lieber Steffen. Ich habe lange selbst stark
schmerzende Friktionsmassagen gemacht. Bringt absolut nichts, sorry, ich habe
mir damals auch viel davon versprochen. Aber es wird auch kaum schaden, aber
sehr stark schmerzen während der Behandlung! Der Akupunktur stehe ich
negativ bis neutral gegenüber. Wer heilt hat Recht, aber ich kenne noch
keinen der den Tennisarm nur durch Akupunktur wegbekam! Gute Besserung von
Thomas.
Sven Hartwig, 32756 Detmold <s-hartwig@gmx.de>
Eintrag vom
Dienstag, 17. Juni 2003, 20.41 Uhr:
Hallo, bin erst 26 Jahrte alt und
habe bereits seid knapp 2 Jahren Schmerzen. Habe fast täglich
Rückschlagsportarten wie Tennis, Badminton etc. gespielt. Als ich dann
zusätzlich im Beruf den Arm täglich durch Tragen und Halten schwerer
Dinge belasten musste, waren die Schmerzen plötzlich da. Jetzt habe ich
die Sportarten aufgegeben. Wie ich hier gelesen habe aber scheinbar zu unrecht.
Soll ich wirklich trotz starker Schmerzen den Arm weiterhin voll
belasten?
18.06.03 07.47h. Lieber Sven. Mach zuerst den
Diagnose-Test. Wenn es fest
steht mach die Behandlung wie
beschrieben, lies am besten alles gut durch. Deine Sportarten kannst Du getrost
weitermachen, vielleicht jedoch an Instensität und Häufigkeit etwa
20% reduziert bis Du grössere Fortschritte gemacht hast in 1 Monat. Die
Grenzen sind nur Deine Schmerztoleranz. Unbedingt vor, während und nach
dem Spiel ausgeprägter Dehnen. Die Dehnung aber nur bis an die
Schmerzgrenze, stärker hilft nicht mehr sondern weniger stark und
länger Dehnung halten ist die Lösung! Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder wie's weiterging. Gute Besserung und liebe Grüsse von
Thomas
Kathrin Schröer, Essen <Olga_2001@web.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 22. Januar 2003, 12.41 Uhr:
Ich bin 18 Jahre. (gerade
geworden). Spiele seit 9 Jahren Badminton und habe seit 2-3 Jahren schon diese
Probleme. War 1 1/2 jahre in Behandlung, aber alles hat nichts genützt.
Muss ich operiert werden, um endlich schmerzfrei spielen zu können? ich
habe mit meinem Trainer mehrmals meine technik besprochen, doch an ihr liegt es
nicht. habe auch eine Epycondylitisspange aber es schmerzt trotzdem sehr. was
kann ich noch tun? ich möchte auf jeden fall weiter badminton
spielen.
22.01.03 17.05h Liebe Kathrin. Typische
Tennisarm-Patienten sind doppelt so alt wie Du. Mach mal den
Diagnose-Test um sicher zu
gehen, dass es Tennisarm-Symptome sind. Eine Operation könnte helfen, mach
dann aber die Kleine OP.
Eine OP ist aber keine absolut sichere Methode das Problem zu beseitigen. In
Deinem Alter rate ich Dir vorerst davon ab, man kann die OP nicht ungeschehen
machen! Die Epy-Spange kannst Du verwenden wenn Du Dich damit wohler
fühlst, ansonsten bringt sie jedoch nichts! Mich hat sie immer zu sehr ans
Problem erinnert und dadurch demoralisiert. Ist wohl Geschmacksache. Also gib
meiner Dehnmethode mal 2-3 Wochen Zeit, machs konsequent, wenns bei Dir die
typische Tennisarm-Verkrampfung ist, wirst Du schnell gute Fortschritte machen
und bald nicht mehr an eine OP denken. Spiel ganz normal Badmington (ich weiss,
man kanns auch ohne g schreiben), jedoch unbedingt vor, während und nach
dem Spielen gut wie beschrieben dehnen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder
wie's Dir erging. Gute Besserung und alles Gute. Thomas
Kathrin Email
05.02.03 12.11h. hallo tomi. ich wollte nur mal schreiben wie es meinem arm so
geht. also du hattest mich gefragt ob es überhaupt ein tennisarm ist! es
ist 100%ig einer. es ist besser, wenn ich nicht spiele. zu deinem punkt mit dem
dehnen. das mache ich schon seit langem, bringt nicht allzu viel! aber es geht
bergauf! viele liebe grüße aus essen kathrin
05.02.03 12.22h Liebe Kathrin. Danke für Feedback. Wenn's
bergauf geht super. Auch wenn's nicht scheint, dass es wegen dem Dehnen ist,
mach es weiter so. Deine 1. Meldung war ja am 22.01., also erst vor 2 Wochen!
Denk daran Geduld ist eine Tugend, nicht nach dem Motto "der Herr schenke mir
Geduld - aber sofort". Also ob und was das Dehnen bringt, weisst Du erst in
weiteren 2-3 Wochen. Ich wünsche Dir die nötige Ausdauer um
konsequent weiter zu dehnen, auch wenn Du den Nutzen noch nicht richtig siehst.
Wenn Du die Möglichkeit hast oder genügend Leidensdruck dann probier
doch mal einige Zeit das Hängen an der Stange. Weiterhin viel Erfolg und gute
Besserung. Würde mich freuen in ein paar Wochen wieder 'mal zu hören
wie Dir geht. Grüess vom Tomi
17.02.03 17.47h Forums-Eintrag.
hallo tom ich bin's mal wieder! ich hab dir schon ein paar mal geschrieben und
dir informationen über meinen momentanen zustand gegeben! ich bin immer
noch 18, und ich spiele badminton! ich hatte ja von meinen schmerzen
gesprochen, hatte alles versucht etc. nur nix hat geholfen, dann hast du mir
gesagt ich solle dehen, hat auch nix genützt, da ich immer schon gedehnt
habe. aber ich hab die lösung alleine heraus gefunden. ich hab nen neuen
schläger, der nicht so kopflastig ist, seitdem ist es schon viel besser,
zwar noch nicht weg, aber eine besserung ist auf alle fälle da! kannst
dich ja noch mal melden! gruß Kathrin
18.02.03
07.43h. OK Liebe Kathrin, freue mich, dass es Dir besser geht und hoffe es wird
Deine permanente Lösung werden. Einfach viel Geduld haben. Viele
Grüsse und weiterhin gute Besserung wünscht Dir de
Tomi
Uwe Herrmann, Obersimten,
Deutschland <info@lunatumnekrose.de>
Eintrag
vom Dienstag, 10. Februar 2004, 20.48 Uhr:
Hallo Thomas, ich bin 1958
geboren. Heute bin ich auf deine Seite gestoßen --- echt Wahnsinn!!! Ich
kann natürlich noch nichts genaueres dazu sagen, ich habe erst mal
diagonal gelesen. Aber was ich dabei schon gesehen habe, macht mir echt Mut.
Ich habe 5 Jahre lang Badminton gespielt. Dann hat mich eine
Handgelenksoperation ereilt, aus wars mit dem Sport. Weil ich den Sport so
liebe, habe ich dann im Januar 2003 angefangen mit dem linken, ungeübten
Arm Badminton zu spielen. Ca. 9 Monate später haben sich die typischen
Tennisarmbeschwerden eingestellt. Maßnahme: 10 Tage lang Voltaren, 1
Kortisonspritze und 6 wochen absolute Ruhe. Nach dem 3. Training danach, gings
wieder los, schlimmer als vorher. ´Nun kriege ich Reizstrom und bin bei
einem sehr guten Physiotherapeuten. Er hat mir auch Dehnungsübungen
vorgeschlagen und versucht selbst, Elle und Speiche in optimale Position zu
bringen, da er meint,möglicherweise könne die Sache auf eine
Fehlstellung beider Knochen zurück zu führen sein. Mal sehen. Ab
morgen werde ich deine Dehnübungen anfangen. Meine Schmerzen sind ohne
Belastung kaum der Rede wert. Aber beim Badminton gehe ich fast kaputt, so weh
tut es. Ich könnte so schon damit leben, möchte aber weiter Badminton
spielen. Aber der Sport ist mir natürlich keine Operation wert, bei allem
was man ließt. Frage an Dich: 1. Wie bist du auf die Dehnungsübungen
gekommen? (Du kannst ruhig auf schon gemachte Einträge verweisen, das
wurdest du bestimmt schon 1000mal gefragt. 2. Wieso hat sich der Tennisarm erst
nach 9 Monaten eingestellt? Normalerweise hätte er sich doch gleich
bemerkbar machen müssen. Kann es damit zusammen hängen, daß ich
25 Jahre Judo-Leistungssport betrieben habe und ziemlich kräftig bin?
Nochmals Hut ab vor deiner Seite und vielen Dank für die Mühe der
Antwort. Viele Grüße UWE
11.02.04, 08.22h Lieber
Uwe. Freut mich zu helfen, dafür wurden wir geschaffen, Du hilfst mir
dadurch meine Zweck zu erfüllen und "Sinn" zu haben und zu machen. Genug
der Philosophie. Aufgrund von Indizien in Deiner Geschichte, hast Du sehr gute
Chancen, das Problem innert einiger Wochen völlig in den Griff zu
bekommen. Reizstrom und Physio: Kannst Du machen, wird aber kaum etwas zur
Besserung beitragen, AUSSER er zeigt Dir noch andere Dehnungsarten die dasselbe
ausführen wie "meine" 2 Dehnungen für den Tennisarm aber dafür
würdest Du den Physio nicht brauchen, aber wenn Du nicht willst musst Du
ihn nicht arbeitslos machen und "nützts nichts, schadets nichts" (einzige
Nachteile: kostet Zeit, Nerven, Geld und Du bist später ev. nicht sicher
was wirklich geholfen hat).
Wie ich auf die
Dehnübung kam. Wieso kam das Problem erst nach 9 Monaten? Du bist im
typischen Tennisarm-Alter, ohne Deine Muskeln wäre das Problem schon vor
vielen Jahren gekommen, diese haben bisher etwas überbrücken
können. Jetzt war das Fass voll und diese schlummernde Schwachstelle war
fällig. Deshalb musst Du auch nichts an Deinen Aktiviäten und am
Hobby ändern. Vorerst soll Dich nur Deine Schmerztoleranz vom Badminton
abhalten. Einfach besonders vor diesen verkrampfenden Aktivitäten besonder
ausgiebig vorher, zwischendurch und danach Dehnen. Auch das
Hängen an der
Stange würde ich Dir empfehlen. Ich wünsche Dir gute Besserung,
alles Gute und melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir damit erging.
Grüsse von Thomas
Uwe, Obersimten, Deutschland <info@karikaturist.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 11. Februar 2004, 10.50 Uhr:
Hallo Thomas, danke für deine
Antwort. Mittlerweile habe ich natürlich die Fragen auf meine Antworten
auch auf deiner Website gefunden. Die Arbeit hätte ich dir ersparen
können :O)Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich weiterhin
Badminton spielen --- wenn ich die Schmerzen ertrage... (Das hört sich ja
gut an, den Schmerz ist mein zweiter Name :O) Mein Krankengymnast hat mir im
Grunde die gleiche Übung empfohlen, nur im 90 Grad Winkel nach vorne
ausgestreckt. Stangehängen geht leider nicht, da mein rechtes Handgelenk
lädiert ist. Vielleicht kann ich aber mit einem Arm abgeschwächt
hängen, mal ausprobieren. Nochmals herzlichen Dank, ich melde mich wieder.
Uwe
11.02.04, 08.22h Lieber Uwe. Ja einfach weiterspielen
es wird nicht schaden, insbesondere nicht wenn Du vorher, zwischendurch und
danach dehnst. Dem Tennisarm schadet nur schonen (oder eingipsen im schlimmsten
Fall), da es wie gesagt keine Entzündung ist die gereizt wird sondern ein
Krampf der gelöst werden muss. Du wirst schnell merken, dass die Dehnung
ausgestreckt mehr greift, wenns richtig schön zieht während der
Dehnung (nicht schmerzt!) ist die Dehnung gut, diese dann halten. Einseitiges
Stangehängen wäre mit leicht unten aufstehen zwar möglich und
für den Tennisarm auch gut, aber für die ganze Körperhaltung
nicht ideal. Ev. machst Du besser einfach das Dehnen häufiger. Oder wenn
Du's probierst und nach ein paar Tagen im Rücken oder Nacken etwas merken
solltest, dann einfach damit aufhören. Melde Dich wieder. Grüsse von
Thomas
Uwe, Obersimten <info@karikaturist.de>
Eintrag vom
Dienstag, 17. Februar 2004, 11.48 Uhr:
Hallo Thomas, seit 1 woche mache ich
auf deinen Tipp hin die Dehnungsübungen. Ich habe aber ein Problem bei der
Dehnungstechnik: Ich kriege ziemliche Schmerzen im Handgelenk wenn ich das
Handgelenk so weit rumbiege und hochziehe, daß ich auch im Arm was merke.
Da ich wie letzte Woche schon geschrieben ein Problem im Handgelenk der anderen
Hand habe, habe ich Angst, durch die Überdehnung des gesunden Handgelenkes
möglicherweise ähnliche Probleme wie bei dem "kaputten" Handgelenk
auszulösen. Meine Frage nun: Ist der Dehneffekt genau so gut, wenn ich den
Arm ausstecke, eine Faust mache, aber das Handgelenk nicht wie auf deinen Fotos
über 90 Grad seitlich hochziehe, sondern bei ca. 45 Grad einen Gegenzug
aufbaue? Das Handgelenk will also wenn es um 45 Grad gebeugt ist wieder in die
Vertikale und die Hand, die es umgreift läßt das nicht zu. Beide
kämpfen also quasi gegeneinander. Der Schmerz den ich dann im Arm
spüre kommt also nicht durch den Zug der umgreifenden Hand nach oben
Richtung Schulter, sondern durch den Zug des gebeugten Handgelenkes nach unten
Richtung Füße zustande. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen
verständlich erklären und bin gespannt. Vielen Dank für deine
Mühe. Beste Grüße Uwe
17.02.04, 13.00h
Lieber Uwe. Ganz ohne Handgelenk abwinkeln wird es schwieriger. Das
Hängen an der
Stange wäre eine gute Alternative mind. zur Ergänzung, falls dies
das Handgelenk nicht auch in Mitleidenschaft zieht. Hauptsächlich empfehle
ich Dir jedoch die ganzen Dehnungen vor allem weniger stark zu machen, also
nicht so kräftig am Handgelenk ziehen, sondern die Dehnung dafür
lieber 20 Sekunden länger halten. Kräftiger gibt keine schnellere
Heilung, oft im Gegenteil kann es verzögern. Ebenfalls solltest Du
Abwechseln mit Dehnung Nr. 2 und
auch Dehnen auf dem
Stuhl (ohne Handgelenk ziehen). Zusätzlich ev. wenn's geht noch ein
paar
Liegestütze die auch den gleichen Muskel dehnen (wenn auch nicht so
stark). Alles zusammen sollte soviele Variationen geben, dass das Handgelenk
nicht einseitig belastet wird. Wie ich es beurteilen kann würde der
Gegenzug bei 45° die Dehnung des Muskels behindern bzw. grossteils
aufheben, aber ev. gilt auch hier "probieren geht über studieren" und
wieso nicht auch noch zusätzlich teilweise Dehnung auf diese Weise
ausführen. Viel Erfolg und melde Dich wieder. Grüsse von
Thomas
Georg Hübner, Erlangen <GeorgHuebner@Web.de>
Eintrag vom
Montag, 4. Maerz 2002, 21.04 Uhr:
Lieber Thomas, ich bin 39 Jahre alt,
seit ca. 8 habe ich Probleme mit dem Tennisarm. Beruflich sitze den ganzen Tag
vor dem PC (Maus), meine Hobbies sind Tennis, Squash und Gitarre spielen, also
der optimale Nährboden für einen Tennisarm. 1995 machte ich bereits
einmal eine Tennis-Pause von 6 Monaten, danach spielte und tippte ich mich mit
einer Tennisarm-Bandage mehr oder weniger schmerzfrei durch die Jahre. Im
Sommer gings ganz gut, da spielte ich zwischendurch schon mal mit dem Gedanken,
es ohne die Bandage zu versuchen. Im Winter gings dafür umso schlechter,
weil ich im Winter eher dem Squash und Badminton zugetan bin. Kurioserweise
habe ich mehr Probleme je kleiner und leichter der Ball ist. Am schlimmsten ist
es also beim Badminton, am besten geht es noch beim Tennis.
Im Juni
2001 gab ich dem Arm auf einer Paddel-Tour den Rest. Danach konnte ich Sport
trotz Einnahme von Voltaren nur unter Schmerzen durchführen. Ausserdem
hatte ich jetzt auch massive Probleme bei meiner Arbeit am PC und hier bereits
nach wenigen Minuten Schmerzen. Ich versuchte die Bedienung der Maus auf links
umzustellen. Nach etwa 4 Wochen stellten sich auch hier die ersten
Tennisarm-Symptome ein (Dezember 2001). Es gibt gewiss schlimmere Krankheiten
auf unserer Welt, aber nun war es schon sehr lästig, ob Zähneputzen,
Telefonieren, Essen, Umdrehen im Schlaf, nichts ging mehr schmerzfrei.
Das Schicksal meinte es gut mit mir, als ich mich Mitte Januar im Internet
über Tennisarm-Operationen informieren wollte. Ich stiess nämlich
durch Zufall auf Deine Homepage. Durch "Hängen an der Tür" und
"Dehnen des Armes" stellten sich zunächst sehr schnell Fortschritte ein.
Auf die "Liegestützen" verzichtete ich zunächst. Für einen
Betroffenen klingt es wirklich wahnwitzig, einen Tennisarm mit
Liegestützen therapieren zu wollen . Bereits nach wenigen Tagen bestritt
ich ein Tennis-Match (allerding mit Voltaren, aber immerhin) schmerzfrei, das
Squash-Match am nächsten Tag war dann doch des Guten zu viel. In den
nächsten 3 Wochen ging es auf und ab. Ich nahm die Liegestützen ins
Repertoire auf und es tat zunächst sehr gut. Ob dieser Erfolge
übertrieb ich es dann mit Dehnen, Hängen und Stützen. Die Folge
war eine Reizung der langen Bizeps-Sehne. Also stellte ich zwangsweise meine
Therapie etwas um. Das "Hängen an der Tür" liess ich weg, das Dehnen
(vom dem ich eigentlich immer noch nicht weiss, ob ich es richtig mache) machte
ich weiterhin. Die Liegestützen schränkte ich stark ein auf jeweils
3-5 Stück, vielleicht 10-20 Mal am Tag. und auch nicht richtig nach unten.
Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß das Verharren im Stütz sehr
effektiv ist. Ich versuche dann immer ein bischen zu wippen, mit den
Händen herumzulaufen bzw in den Handstand zu springen. Offensichtlich wird
durch das Körpergewicht die Dehnung im Gelenk noch optimiert. Am
effektivsten wäre wahrscheinlich das Herumlaufen im Handstand. Leider kann
ich keinen Handstand. Wenn ich ihn könnte und ab und zu mal praktiziert
hätte, wäre es wahrscheinich auch nicht bis zum Tennisarm
gekommen.
Seit etwa 3 Wochen praktiziere ich zusätzlich noch
"Herausmassieren und Kühlen". Ich habe den Eindruck, daß sich der
Zustand dadurch noch schneller verbessert. Möglichst immer, wenn der
Schmerz wieder "frisch" ist, z.B. nach dem Sport oder in der Mittagspause bzw
nach der Arbeit, massiere ich die Schmerzen an der betroffenen Stelle mit der
anderen Hand. Und zwar gerade so, dass man ein bischen Schmerz empfindet. Nach
einer Weile der Massage lässt der Schmerz nach und man kann den
nächsten Schmerzpunkt massieren usw. Das Ganze vielleicht 5 Minuten -
vielleicht 2mal am Tag. Danach kühle ich die Stelle mit einer
Eiskompresse. Nicht zu kalt und nicht zu lange. Mit übermässiger
Kühlung hatte ich in der Vergangenheit schon schlechte Erfahrung
gemacht.
Nach den vielen Rückschlägen bin ich nun guter
Dinge, daß der Spuk irgendwann vorbei sein wird. Ich bin jetzt etwa seit
einer Woche schmerzfrei und habe am Wochenende ein 3 Stunden Match im Tennis
ohne Schaden überstanden (zwar verloren, aber das ist ein anderes
Kapitel). Die Tennisbandage bleibt bereits in der Tasche. Auf Voltaren, welches
ich jeweils nur noch vor dem Sport nehme (also 2 oder 3 Stück in der
Woche), werde ich demnächst auch verzichten. Hin und wieder habe ich ein
dumpfes Gefühl im Ellbogen (gerade am PC), aber dann ich gehe schnell 3
Liegestützen machen und schüttle den Arm ein bischen aus. Eigentlich
kann im mein Glück noch gar nicht fassen. Was im Moment bleibt ist ein
bischen die Angst, dass alles nur ein Traum ist.
Es ist erstaunlich
mit welch einfachen Behandlungsmethoden, man dieses Problem in den Griff
bekommen kann. Dazu ist lediglich ein bischen Geduld notwendig, um für
sich die optimale Behandlungsmethode und den optimalen Behandlungsumfang
herauszufinden und um in der Anwendung nichts zu überstürzen und
nicht zu übertreiben.
Vielen Herzlichen Dank für die
allerbeste Homepage im Internet. Georg Huebner
05.03.02,
08.40h. Lieber Georg, schön wie's Dir geht. Es war kein Traum - viele
Dinge im Leben sind einfacher als man denkt, es braucht nur ein wenig "Know
How". Mach nur so weiter wenn's Dir hilft so - wer heilt hat Recht. Hier
trotzdem noch ein paar Tips: 1. Kühlen würde ich nicht. Der Tennisarm
ist keine Entzündung! Kühlen bringt nur bei warmen Entzündungen
und Schwellungen etwas. Beim Tennisarm demobilisiert das Kühlen,
ähnlich wie das "nicht bewegen" demobilisiert weshalb das Umdrehen im
Schlaf auch extrem mühsam ist. 2. Massieren nützt nichts aber schadet
auch nichts. Das schmerzhafte massieren auf dem Schmerzpunkt bringt kurz danach
tatsächlich das Phänomen einer Linderung (vermutlich durch
Ueberreizung mit Schmerz) es ändert aber überhaupt nichts an der
Ursache des Problems. Ich habe die sehr schmerzhafte Stäbchen auf
Schmerzpunkt-Massage mal mehrere Wochen durchgezogen (nach Hr. Spazier /
Internet) und es hat überhaupt nichts verbessert. 3. Das eigentliche von
mir beschriebene Dehnen (welches ja überall und auch mehr oder weniger
unauffällig ausgeführt werden kann) betrachte ich als das Wichtigste.
Stelle doch nochmals sicher, dass Du richtig dehnst:
Beim richtigen Dehnen
zieht es im grossen Muskel der, wenn man den Arm flach auf den Tisch legt
obenauf liegt und vom Ellenbogen zur Hand verläuft. Das Ziehen entsteht
etwa in der Mitte des Muskels zwischen Ellenbogen und Hand.
Es ist richtig,
dass Liegestützen und auch verharrendes Wippen etc. sehr effektives Dehnen
ist! Nur weiter so. 4. Sehr wichtig ist längeres Dehnen vor und nach Sport
oder Aktivitäten die wieder zum Verkrampfen jenes Muskels führen, was
ja die URSACHE des Tennisarmes ist (Verkrampfung und leichte
Sehnenverkürzung). Weiterhin viel Erfolg und unbedingt nun mehrere Monate
nicht nachlassen, auch wenn's nicht mehr nötig scheint! Beste Grüsse,
Thomas
Gisela S.-U., CH, 21. Oktober 2001, 09.15 Uhr:
Seit Ende
Januar verspürte ich im rechten und im linken Arm ein Brennen, das
vermutlich vom Tragen von zwei Maxi Cosi (Zwillinge) in den 4. Stock
herrührt. Der linke Ellbogen ist soweit wieder gut, nur der rechte will
nicht. Ich habe auch genau die Symptome, die sie beschrieben haben - nur das
Dehnen mit der Faust gegen innen funktioniert bei mir nicht. Ich habe kein
Ziehen, wenn ich so dehne wie es beschrieben ist. Drehe ich die Faust jedoch
gegen aussen, dann habe ich das Gefühl, dass es am richtigen Ort dehnt.
Die Diagnose mit dem Mittelfinger funktioniert auch nicht richtig, ich
verspüre nur ein geringfügiges Ziehen. Hingegen kann ich kaum
jemandem die Hand schütteln oder gar aus einer Literflasche etwas
einschenken. Da ich sehr gerne und oft Badminton spiele, bin ich froh, dass ich
den Sport nicht an den Nagel hängen muss. Habe ich keinen Tennisarm (und
wenn nicht, was könnte es sonst noch sein) oder gibt es da noch leicht
andere Varianten eines Tennisarmes und kann es sein, dass ich genau umgekehrt
dehnen muss, so nach dem Motto hauptsache ich verspüre etwas? Besten Dank
für ihre Antwort. MfG
22.10.01 Ev. haben Sie einen
"Golfer-Arm". Dieser hat das Problem nicht gegen innen sondern gegen aussen. Es
ist richtig, dass Sie beim Dehnen etwas spüren müssen, probieren Sie
die andere Seite und nicht zu schnell aufgeben. Auch nicht mit Dehnen
übertreiben, also nicht über den Schmerzpunkt hinaus Dehnen. Dies
bringt nichts. Wenn es vom Tragen kommt, wird es nicht lange dauern. Wenn Sie
unter 30 sind könnte es vom Tragen kommen, sind Sie zwischen 30 und 40 hat
das Tragen ev.höchstens auslösenden Charakter gehabt, dann wird es
etwas länger dauern bis es wieder OK ist. Lassen Sie es mich wissen wie es
sich entwickelt.
Olaf Brattig, Weinböhla <olbra3
gmx.de>
Eintrag vom Mittwoch, 26.
September 2007, 20.04 Uhr
Hallo Thomas, haben schon mal gemailt
miteinander. Hatte nach der letzten Akkupunktur wieder etwas mehr Ruhe, nun
schlägt es wieder zu. Meine Ärztin empfahl mir nun mal eine
Lasertheraphie. Was ist deine Meinung dazu?
27.09.07,
14.42h. Lieber Olaf. Akupunktur kann für verschiedenes gut sein, dem
Tennisarm wird es aber nicht heilen können
Meine
Meinung zu Akupunktur. Laser ist noch schlimmer und (besonders in Bezug auf
Tennisarm) hilft nur dem Arzt und dem Gerätehersteller
Meine Meinung
zu Laser. Etwas was Aerzte wirklich gut können ist Entzündungen
behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird
es aber mit der konv. Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten)
nicht besser, dann würde ich so oder so in den Schmerz hinein mit
vorsichtigem Hängen anfangen. Vorsichtig oder reduziert heisst, unten mit
Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den Beinen Abfangen
und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht schlimmer wird.
Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch Dehnen/Hängen, 1
Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter Anfangen damit. Also je
nachdem wie mutig oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später
das Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Aufgrund Deiner alten Bemerkungen unten musst Du ev. doch
nochmals sichergehen ob Du einenTennisarm hast, ev. auch eine Kombination von
Tennisarm und einer Entzündung/Reizung aufgrund des Handball-Spielens
etc., wäre aber rel. selten. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Olaf zuvor:
Olaf
Brattig,Weinböhla <olbra3@gmx.de>
Eintrag vom Sonntag, 7. Januar 2007, 13.21 Uhr:
Bin 42 Jahre und
begeisterter Handballer, habe seit ca.6-8 Jahren Riesenprobleme mit dem rechten
Arm (Ellenbogen Innenseite) und bereits sämtliche Maßnahmen hinter
mir. Bin im Moment mit Akkupunktur beschäftigt, hat mir immerhin 2
schmerzfreie Jahre nach der letzten Behandlung gebracht. Momentan ist die
Schmerzgrenze erreicht und ich weiß nicht mehr weiter. Morgens fällt
die Zahnbürste aus der Hand usw. Handball seit langem passe. Der
Ellenbogen ist dick und ich spüre im inneren eine markante
Entzündung. Zu strecken geht der Arm auch nicht mehr-die blanke
Katastrofe. Was würden Sie mir empfehlen???
08.01.07,
15.37h Lieber Olaf. Ja in dieser Phase ist wohl Ruhigstellen angesagt. Wenn es
aber schon lange trotz Ruhigstellen stagniert, beginne mit
der
Golfarm-Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Golfarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst wohl am Anfang sehr
vorsichtig und wenig Dehnen und nur über Wochen langsam steigern wenn es
keinen Rückfall gibt sonst pausieren oder reduzieren. Auch beim
Stangehängen unten mit den Füssen aufstehen und besonders in den
ersten Wochen nur wenig Gewicht auf die Arme geben. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
10.01.07 Email Olaf. Hallo
Thomas, zunächst vielen Dank für deine Mühe und Zeit um mir zu
antworten. Werde gewiß deine Ratschläge beherzigen und mit den
Dehnübungen beginnen. Habe allerdings ein Problem mit deiner
Erklärung "Schmerz Memory im Hirn". Wie ich dir bereits mitteilte,ist der
Ellenbogen dick und im inneren eine Entzündung zu spüren,zumal sich
der Arm nicht mehr strecken lässt. Hab nunmehr eigentlich Angst,das durch
die Dehnübungen die Entzündung voran schreitet. Ich versuch schon
deine Interpretation zu verstehen,aber der Schmerz bzw. das Hauptproblem sitzt
im Ellenbogen und nicht im Kopf. Bin trotz allem sehr froh,auf deine Seite
gestoßen zu sein,da ich nun wieder einen Ansatzpunkt zur Besserung
gefunden habe. Bedanke mich erstmal und verbleibe mit vielen Grüßen
Olaf
10.01.07, 12.57h Lieber Olaf. Der Schmerzreiz wird
aufgrund eines Nervenreizes am Symptompunkt (Ellenbogen) im Gehirn erstellt.
Bei lang andauernden Schmerzen kommt es vor, dass auch wenn die Ursache des
Schmerzen am Symptompunkt Ellenbogen behoben ist, das Gehirn den Schmerz aus
"Gewohnheit" weitermeldet, sich also "ein Memory gebildet hat". Man muss dann
etwas Geduld haben bis das Gehirn manchmal erst Wochen später "merkt",
dass das Signal ja nicht mehr da ist und den Schmerz nicht mehr meldet. Das mit
der Befürchteten Entzündung musst Du ernst nehmen, d.h. wenn es sich
verschlechtert oder Du einen Rückfall hast Dehnen und Hängen
unterbrechen und später wieder reduzierter beginnen, bzw. beim Arzt weiter
auf Entzündung behandeln lassen. Andererseits wenn es eine klassische
Entzündung wäre, und das ist sehr einfach und und schnell mit
Entzündungshemmern etc. möglich, wärst Du es schon länger
los geworden, den mit klassischen Entzündungen können die Aerzte gut
umgehen, nur mit Muskelkrämpfen überhaupt nicht. Gute Besserung und
viele Grüsse von Thomas